The Famine between 1870-71 Paul Louis Delance (1848-1924)
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Paul Louis Delance – The Famine between 1870-71
Ort: Museums of Paris (Musées de la Ville de Paris), Paris.
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Links im Bild hat sich eine Menschenmenge versammelt. Die Gestalten sind dunkel gekleidet, ihre Gesichter kaum erkennbar, was ein Gefühl von Anonymität und Hilflosigkeit verstärkt. Sie scheinen auf etwas oder jemanden zu warten, die Körperhaltung deutet auf Erschöpfung und Hoffnungslosigkeit hin. Ein einzelner Mann steht abseits, seine Haltung wirkt distanziert und nachdenklich.
Rechts der Menschenmenge, am Straßenrand, stehen zwei Personen in engem Gespräch. Ihre Gesten sind dramatisch, ihre Blicke intensiv; es entsteht ein Eindruck von Verzweiflung oder dringlicher Notwendigkeit. Ein einzelner Laternenpfahl steht daneben, sein Licht scheint die Szene kaum zu erhellen und verstärkt das Gefühl der Kälte und Isolation.
Die Komposition ist auf eine gewisse Distanzierung ausgelegt. Der Betrachter wird nicht direkt in die Handlung hineingezogen, sondern beobachtet sie aus einer gewissen Ferne. Dies trägt zur Entfremdung bei und unterstreicht die Tragweite des Geschehens. Die fehlende Farbvielfalt und die diffuse Beleuchtung verstärken den Eindruck von Armut, Not und Verzweiflung.
Subtextuell scheint es sich um eine Darstellung gesellschaftlicher Missstände zu handeln. Die Menschenmenge deutet auf Hunger oder Mangel hin, das Gespräch am Straßenrand könnte um Hilfsangelegenheiten gehen. Der Zaun im Hintergrund symbolisiert möglicherweise die soziale Isolation der Betroffenen. Insgesamt erweckt das Bild den Eindruck einer Zeit großer Not und sozialer Ungleichheit, in der menschliches Leid im Verborgenen stattfindet. Die Darstellung ist weniger eine detaillierte Schilderung konkreter Ereignisse als vielmehr ein allgemeiner Kommentar zu den Bedingungen des Lebens für die Ärmsten der Gesellschaft.