The Construction of the Eiffel Tower, January 1889 Paul Louis Delance (1848-1924)
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Paul Louis Delance – The Construction of the Eiffel Tower, January 1889
Ort: Museums of Paris (Musées de la Ville de Paris), Paris.
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Der Blick wird durch das weite Panorama verstärkt, welches sich hinter der Stahlkonstruktion erstreckt. Eine breite Wasserfläche nimmt den unteren Bildbereich ein, auf der ein Dampfschiff mit sichtbarer Rauchentwicklung gleitet. Brücken überspannen das Wasser und verbinden die Ufer miteinander, was eine Verbindung zwischen dem Bauvorhaben und der städtischen Umgebung herstellt. Im Hintergrund erkennen wir eine Stadtlandschaft mit Dächern und Gebäuden, die in einem Dunst verschwimmt.
Die Farbgebung ist gedämpft und von erdigen Tönen geprägt – Grautöne, Brauntöne und Beige dominieren das Bildfeld. Dies trägt zu einer Atmosphäre der Realitätstreue bei und unterstreicht den industriellen Charakter des Bauvorhabens. Die Lichtführung ist diffus, was eine trübe Tageszeit andeutet, möglicherweise einen Wintertag.
Die Komposition suggeriert eine gewisse Spannung zwischen dem Fortschritt der modernen Technik und der traditionellen städtischen Umgebung. Das imposante Bauwerk scheint die bestehende Landschaft zu überragen, doch gleichzeitig ist es in diese eingebettet. Die Darstellung des Dampfschiffs deutet auf den Transport von Materialien und Menschen hin, was die logistische Herausforderung dieses Großprojekts verdeutlicht.
Es lässt sich vermuten, dass der Künstler nicht nur eine dokumentarische Abbildung liefern wollte, sondern auch die Ambivalenz dieser Zeit einfangen sollte: die Begeisterung für technologischen Fortschritt, gepaart mit einer gewissen Unsicherheit über dessen Auswirkungen auf die städtische Identität und das Landschaftsbild. Die Darstellung des Bauprozesses selbst – der unvollendeten Struktur, der Baustellenszenen – verleiht dem Bild eine besondere Dynamik und Lebendigkeit. Es ist ein Zeugnis für einen Moment des Wandels und der Innovation in einer Großstadt.