#32656 Gustave Dore (1832-1883)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Gustave Dore – #32656
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Figuren im Wasser sind in unterschiedlichen Positionen dargestellt: einige strecken verzweifelt die Hände nach oben, andere scheinen bereits unterzugehen. Ihre Körper sind nackt und wirken kraftlos, was ihre Hilflosigkeit noch verstärkt. Die Gesichtszüge sind kaum erkennbar, doch die Körpersprache vermittelt ein Gefühl von Angst, Schmerz und Verzweiflung.
Der Mann auf der Kante wirkt distanziert und nachdenklich. Sein Blick ist gesenkt, als ob er sich abwendet oder eine innere Auseinandersetzung führt. Er scheint nicht direkt in die Notlage der anderen involviert zu sein, was einen Eindruck von Gleichgültigkeit oder vielleicht auch von Ohnmacht erweckt.
Die monochrome Darstellung verstärkt die düstere Atmosphäre und unterstreicht die Tragweite des Geschehens. Die feinen Linienführung verleiht dem Bild eine gewisse Detailtreue, lässt aber gleichzeitig Raum für Interpretationen.
Subtextuell könnte das Werk als Allegorie auf soziale Ungerechtigkeit oder moralische Verantwortung gedeutet werden. Der Mann auf der Kante könnte eine Position der Macht oder des Privilegs repräsentieren, während die ertrinkenden Personen diejenigen darstellen, die von den Umständen ihres Lebens überwältigt sind. Es liegt ein Hauch von Verurteilung in der Darstellung, aber auch eine Frage nach der eigenen Rolle und Verantwortung angesichts des Leids anderer. Die Szene ruft Gefühle von Mitleid, Angst und vielleicht sogar Schuldgefühlen hervor.