PO hidtc 12 Kurt G Blüchel (1934-)
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Kurt G Blüchel – PO hidtc 12
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Unterhalb der Jäger sind weitere Personen dargestellt, die bereits erbeutete Tiere – Enten, Gänse und andere Wasservögel – sammeln oder bearbeiten. Einige scheinen dabei zu sein, die Beute zu räuchern oder anderweitig zu konservieren. Die Darstellung der Menschen ist stilisiert, mit betonten Gesichtszügen und einer gewissen Rigidität in den Körperhaltungen, was typisch für die ägyptische Kunst dieser Epoche ist.
Über dem Geschehen erhebt sich eine Landschaftszone, ebenfalls von Schilf und Papyrus bewachsen, in der weitere Wasservögel kreisen oder landen. Hier finden sich auch hieroglyphische Inschriften, deren genaue Bedeutung ohne weitere Kenntnisse nicht entschlüsselbar ist, die aber zweifellos einen wichtigen narrativen oder rituellen Kontext liefern.
Die Farbgebung ist charakteristisch für die ägyptische Malerei: ein Einsatz von leuchtenden, oft symbolisch bedenkten Farben wie Blau, Grün, Rot und Gelb. Die Komposition wirkt ausgewogen und hierarchisch; der zentrale Jäger dominiert die Szene, während die anderen Figuren und Elemente ihm sekundär untergeordnet sind.
Subtextuell könnte das Bild eine Darstellung königlicher Macht und Kontrolle über die Natur widerspiegeln. Die Jagd war nicht nur eine Quelle für Nahrung, sondern auch ein Akt der Demonstration von Stärke und Herrschaft. Der Reichtum an Wild und die sorgfältige Verarbeitung der Beute könnten zudem den Wohlstand des Landes symbolisieren. Die hieroglyphischen Inschriften deuten auf eine tiefere Bedeutung hin, möglicherweise eine Verbindung zur Fruchtbarkeit des Nils und dem Kreislauf des Lebens. Insgesamt vermittelt das Werk einen Eindruck von Ordnung, Stabilität und einer harmonischen Beziehung zwischen Mensch und Natur – zumindest aus der Perspektive der dargestellten Gesellschaft.