Pricess Maria Josepha Esterhazy as ariadne on Naxos Élisabeth Louise Vigée Le Brun (1755-1842)
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Élisabeth Louise Vigée Le Brun – Pricess Maria Josepha Esterhazy as ariadne on Naxos
Ort: Liechtenstein Museum, Vienna (Palais Liechtenstein).
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Die Wahl der Grotte als Schauplatz deutet auf einen Rückzug, eine Abgeschiedenheit hin. Grotte sind in der Kunstgeschichte oft Symbole für Sehnsucht, Mysterium oder auch die verborgene Natur menschlicher Gefühle. Die Dunkelheit des Hintergrunds verstärkt diesen Eindruck und lässt die junge Frau als eine isolierte Gestalt erscheinen.
Die Farbgebung ist dominant von Rot und Dunkelbraun, ergänzt durch vereinzelte Lichter, die ein dramatisches Lichtspiel erzeugen. Das Rot des Kleides könnte für Leidenschaft, Liebe, aber auch für Trauer und Verzweiflung stehen – eine ambivalente Symbolik, die der Szene eine gewisse Tiefe verleiht.
Es lässt sich die Annahme anführen, dass die Darstellung nicht nur eine Momentaufnahme, sondern eine Inszenierung eines bestimmten Zustands ist. Die sorgfältig arrangierte Pose der Frau, die präzise Wiedergabe ihrer Gesichtszüge und die kunstvolle Gestaltung der Grotte lassen vermuten, dass es sich um eine kompositionelle Übung handelt, die über die reine Darstellung hinausgeht. Die subtile Melancholie, die von der Szene ausgeht, könnte auf eine Sehnsucht nach etwas Unerreichbarem hindeuten, oder auch auf die Last von Verantwortung und Erwartungen, die mit einer gesellschaftlichen Position verbunden sind. Die Gesamtwirkung ist die einer stillen, intensiven Betrachtung der inneren Welt einer jungen Frau.