Louis-Stanislas-Xavier de France, comte de Provence (1755-1824) * Élisabeth Louise Vigée Le Brun (1755-1842)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Élisabeth Louise Vigée Le Brun (attr.) – Louis-Stanislas-Xavier de France, comte de Provence (1755-1824)
Ort: Palace of Versailles (Château de Versailles), Paris.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Farbgebung ist typisch für die höfische Malerei des 18. Jahrhunderts. Ein weiches, warmes Licht fällt von der Seite auf das Gesicht, wodurch die Gesichtszüge modelliert und betont werden. Der Hintergrund ist dunkel gehalten, was dazu dient, die Figur hervorzuheben und einen Fokus auf ihr Gesicht und ihre Kleidung zu lenken.
Die Kleidung spielt eine wichtige Rolle bei der Darstellung. Er trägt einen blauen Orden auf einer lilafarbenen Jacke. Die Stickereien und Verzierungen an der Jacke sind detailreich und zeugen von Reichtum und Status. Auch die kunstvolle Frisur, die typisch für die Epoche ist, trägt zur Inszenierung der Persönlichkeit bei.
Die Komposition des Bildes ist klassisch und harmonisch. Die runde Form des Bildes verstärkt den Eindruck von Vollständigkeit und Geschlossenheit. Die direkte Betrachtung der Figur erzeugt eine unmittelbare Verbindung zum Betrachter und vermittelt einen Eindruck von Autorität und Selbstbewusstsein.
Ein möglicher Subtext des Porträts liegt in der Darstellung von Macht und Position. Durch die sorgfältige Auswahl der Kleidung, die Pose und die allgemeine Inszenierung wird die soziale Stellung des Porträtierten betont. Gleichzeitig könnte das ernste Gesichtsausdruck eine gewisse Melancholie oder Kontemplation andeuten, was möglicherweise auf die politischen Umwälzungen der Zeit hinweisen könnte. Das Porträt scheint weniger darauf ausgerichtt zu sein, eine intime Persönlichkeit zu zeigen, sondern vielmehr eine öffentliche Repräsentation von Würde und Autorität zu vermitteln.