Hundertwasser Hundertwasser house, 1983-86, Wien Hundertwasser
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Hundertwasser – Hundertwasser Hundertwasser house, 1983-86, Wien
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Die Fassade ist in leuchtenden, oft kontrastierenden Farben wie Gelb, Blau, Grün und Violett gehalten. Diese Farbgebung wirkt überraschend und nimmt dem Betrachter die Seriosität entgegen. Die Fassade ist nicht glatt, sondern durch unregelmäßige Formen, Rundungen und organische Elemente gegliedert. Die Fenster sind unterschiedlich groß und platziert, viele davon sind mit farbigen Glasflächen versehen, was zu einem dynamischen Lichtspiel führt.
Auf den Dächern sind üppige Grünflächen angelegt, die mit Bäumen und Sträuchern bewachsen sind. Diese Dachgärten stellen einen deutlichen Kontrast zur steingewordenen Struktur dar und symbolisieren die Vereinigung von Natur und Architektur. Die Integration der Vegetation verleiht dem Gebäude eine organische und lebendige Qualität.
Die Gesamtwirkung des Ensembles ist von einer spielerischen Leichtigkeit geprägt. Die unkonventionelle Formensprache und die Verwendung von leuchtenden Farben widersetzen sich der traditionellen Vorstellung von architektonischer Ordnung und Strenge. Vielmehr suggerieren sie eine freie, ungebundene Kreativität und eine Ablehnung konventioneller Bauweisen.
Unterhalb der Oberfläche dieses augenscheinlich unbeschwerten Erscheinungsbildes verbirgt sich eine tiefergehende Botschaft. Das Gebäude scheint eine Reaktion auf die standardisierte, oft als steril empfundene moderne Architektur zu sein. Es ist ein Plädoyer für Individualität, Abwechslung und die Verbindung zur Natur. Die unregelmäßigen Formen und die Farbvielfalt können als Ausdruck einer Ablehnung des Rationalismus und einer Feier des organischen Lebens interpretiert werden. Die Anordnung der Elemente, obwohl scheinbar zufällig, erzeugt ein Gefühl von Geborgenheit und Wärme, als würde das Gebäude organisch aus dem Boden wachsen. Die Integration der Natur unterstreicht die Notwendigkeit, das Leben in Einklang mit der Umwelt zu gestalten.