Vanmour, Jean Baptiste – Maaltijd van voorname Turkse vrouwen, 1727-1737 Rijksmuseum: part 3
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Rijksmuseum: part 3 – Vanmour, Jean Baptiste -- Maaltijd van voorname Turkse vrouwen, 1727-1737
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Die Frauen sind das offensichtliche Zentrum der Darstellung. Sie sind in üppige, farbenfrohe Gewänder gekleidet, die mit reichen Stickereien und Verzierungen versehen sind. Ihre Körperhaltung und das feine Porzellan, mit dem sie speisen, unterstreichen ihren hohen gesellschaftlichen Status. Eine zentrale Frau, vermutlich die Gastgeberin oder eine besonders verehrte Person, sitzt auf einem erhöhten Sitz und hält eine Schale mit Essen. Die anderen Frauen scheinen ihre Begleitung zu sein und beobachten die Szene aufmerksam.
Neben den Frauen sind mehrere männliche Figuren in der Szene erkennbar. Sie scheinen Diener oder Bedienstete zu sein und sind damit beschäftigt, die Frauen zu bedienen. Ihre Kleidung ist schlicht und funktional, was ihren untergeordneten Status unterstreicht. Ein Mann, der im Vordergrund kniet, hält einen Krug und scheint Wasser oder ein anderes Getränk anzubieten.
Der Boden ist mit einem aufwendigen Teppich bedeckt, der weitere Details und Muster aufweist. Im rechten Bildrand befindet sich eine kleine Kommode mit einem Spiegel, der ein weiteres Element des Luxus und der Üppigkeit hinzufügt.
Die Szene vermittelt einen Eindruck von Reichtum, Komfort und Exotik. Die Darstellung der türkischen Frauen und ihrer Lebensweise war im 18. Jahrhundert in Europa beliebt, da sie als faszinierend und fremdartig wahrgenommen wurden. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass solche Darstellungen oft von eurozentrischen Perspektiven geprägt waren und möglicherweise eine idealisierte oder verzerrte Sicht auf die türkische Kultur vermittelten.
Ein Subtext könnte die Darstellung von Geschlechterrollen sein. Die Frauen werden in einer Position der Macht und des Luxus gezeigt, während die Männer eine dienende Rolle einnehmen. Dies könnte auf die Vorstellung von der Überlegenheit der europäischen Kultur hinweisen, in der Frauen traditionell eine untergeordnete Position einnahmen.
Zudem könnte die Szene als eine Art Fenster in eine andere Welt dienen, eine Welt des Reichtums, der Schönheit und der Exotik, die für das europäische Publikum in dieser Zeit schwer zugänglich war. Die Darstellung der türkischen Frauen und ihrer Lebensweise diente somit als eine Art Ersatz für die direkte Erfahrung und ermöglichte es den Betrachtern, eine Vorstellung von einer fremden Kultur zu gewinnen.