Vanmour, Jean Baptiste – Turkse vrouwen in de omgeving van Constantinopel bekijken een verschijning in de lucht, 1727-1737 Rijksmuseum: part 3
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Am Himmel manifestiert sich eine Gestalt, die an eine mythologische Figur erinnert – möglicherweise eine Darstellung von Venus oder einer ähnlichen Gottheit. Die Darstellung ist ätherisch und schwebend, umgeben von einem diffusen Lichtschein, der einen Kontrast zur düstereren Atmosphäre des Himmels bildet. Die Frauen reagieren unterschiedlich auf das Phänomen: Einige scheinen staunend zu sein, andere zeigen Anzeichen von Furcht oder Ehrfurcht. Ein Mann in traditioneller Kleidung, vermutlich ein Begleiter oder Wächter, deutet mit seiner Hand auf die Erscheinung und scheint sie zu erklären oder zu interpretieren.
Die Komposition ist sorgfältig aufgebaut. Die Bäume am rechten Bildrand rahmen die Szene ein und lenken den Blick auf das Zentrum des Geschehens. Der Horizont, der die Stadtlinie andeutet, verleiht der Darstellung eine gewisse Tiefe und vermittelt einen Eindruck von Weite. Die Farbpalette ist gedämpft, mit warmen Erdtönen im Vordergrund und kühleren Blautönen am Himmel. Dies verstärkt den Kontrast zwischen der irdischen Welt der Frauen und dem übernatürlichen Ereignis.
Die Darstellung deutet auf eine Begegnung zwischen zwei Kulturen hin – die europäische und die osmanische. Die Anwesenheit der mythologischen Figur könnte als Symbol für die Sehnsucht nach dem Exotischen, das Mysteriöse oder das Religiös-Spirituelle interpretiert werden. Es ist möglich, dass die Szene eine allegorische Bedeutung trägt, die über die bloße Darstellung eines Ereignisses hinausgeht und auf kulturelle Unterschiede, religiösen Glauben oder die Macht der Vorstellungskraft verweist. Die Frauen, als passive Beobachterinnen, könnten für die Neugierde und das Staunen gegenüber einer fremden Welt stehen. Die gesamte Szene wirkt wie eine Momentaufnahme einer Begegnung mit dem Unbekannten, eingefangen in einem Augenblick der Kontemplation und des Wunders.