Maris, Jacob – Havengezicht, 1887 Rijksmuseum: part 3
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Rijksmuseum: part 3 – Maris, Jacob -- Havengezicht, 1887
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Das Wasser nimmt einen Großteil des Bildes ein und spiegelt die trübe Stimmung wider. Die Oberfläche ist unruhig, mit kleinen Wellen und Reflexionen, die eine gewisse Bewegung andeuten, jedoch ohne Klarheit oder Lebendigkeit zu vermitteln. Einige Schiffe sind angedeutet, ihre Formen verschwimmen im Nebel oder Dunst, der über dem Wasser liegt.
Am Himmel zeichnen sich Wolken ab, die in ähnlichen Grautönen gehalten sind wie das Wasser und die Schiffe. Die Lichtverhältnisse sind diffus; es scheint weder eine klare Lichtquelle noch einen direkten Schattenwurf zu geben. Eine Gruppe von Möwen ist im oberen Bildbereich dargestellt, ihre silhouettenhaften Formen verstärken den Eindruck von Einsamkeit und Melancholie.
Die Komposition wirkt unsymmetrisch, wobei die Schiffe eher links konzentriert sind. Der rechte Bildrand ist durch eine dunkle Linie abgegrenzt, was die Tiefe des Raumes betont und gleichzeitig das Gefühl der Begrenztheit unterstreicht.
Subtextuell könnte dieses Werk als Reflexion über die Härte des Seemannsgangs interpretiert werden. Die düstere Farbgebung und die unpersönlichen Formen der Schiffe deuten auf eine existenzielle Müdigkeit hin, während die Möwen ein Gefühl von Freiheit und Sehnsucht vermitteln, das jedoch durch die trübe Umgebung gemindert wird. Es entsteht ein Eindruck von Routine, von harter Arbeit und dem ständigen Kampf gegen die Elemente. Die Abwesenheit menschlicher Figuren verstärkt diesen Eindruck der Isolation und des stillen Leidens. Das Bild scheint eine Momentaufnahme einer alltäglichen Situation zu sein, jedoch mit einem tiefgreifenden Gefühl der Melancholie durchzogen.