Coeman, Jacob – Pieter Cnoll (gest. 1672). Eerste opperkoopman te Batavia, 1665 Rijksmuseum: part 3
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Rijksmuseum: part 3 – Coeman, Jacob -- Pieter Cnoll (gest. 1672). Eerste opperkoopman te Batavia, 1665
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Vor ihnen sitzen zwei weitere Frauen. Die eine, links, sitzt auf einem Stuhl und hält eine kleine, verzierte Schachtel in den Händen. Ein kleiner Hund liegt zu ihren Füßen. Die andere Frau, etwas weiter rechts, hält ein Fächer und scheint eine junge Puppe zu halten. Ihre Blickrichtung ist ebenfalls nach vorne gerichtet.
Am rechten Bildrand befinden sich zwei dunkelhäutige Jungen, die Früchte tragen. Der eine hält eine Ananas, der andere weitere, unidentifizierbare Früchte. Ihre Anwesenheit fügt dem Bild eine weitere Ebene hinzu und deutet auf den Handel und die koloniale Verbindung hin.
Der Hintergrund ist vielschichtig. Wir erkennen eine dichte Vegetation, die an eine tropische Umgebung erinnert. Im fernen Hintergrund, durch die Bäume hindurch, ist ein Meer mit Schiffen zu erkennen. Dies verstärkt den Eindruck einer Verbindung zu fernen Ländern und möglicherweise zu Seehandel.
Die Komposition ist sorgfältig ausgearbeitet. Die Figuren sind symmetrisch angeordnet, was der Darstellung eine gewisse formale Strenge verleiht. Die Dunkelheit der Kleidung und des Hintergrunds lenkt die Aufmerksamkeit auf die Gesichter der Personen im Vordergrund.
Ein subtiler Subtext könnte sich in der Gegenüberstellung der weißen Familie und der dunkelhäutigen Jungen verbergen. Sie könnten als Symbole für die hierarchische Struktur der damaligen Zeit, die durch den Handel und die Kolonialisierung entstanden ist, interpretiert werden. Die Früchte in den Händen der Jungen könnten ebenfalls als Hinweis auf den Reichtum und die Vorteile des Kolonialismus dienen, während die Familie im Vordergrund diese Vorteile genießt. Die ruhige, würdevolle Darstellung der Familie lässt keinen Zweifel daran, dass sie eine bedeutende Rolle in der Gesellschaft einnimmt. Es ist eine Darstellung von Macht, Wohlstand und der Verbindung zur fernen Welt.