St. Bruno Franciabigio (Francesco di Cristofano) (c.1482-1525)
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Franciabigio – St. Bruno
Ort: Museum Capodimonte, Naples (Museo di Capodimonte).
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Die Figur hält in ihren Händen ein großes, rot gebundenes Buch offen. Die Geste deutet auf Studium und Wissensaustausch hin, möglicherweise auch auf die Verkündigung eines Wortes oder einer Lehre. Das Buch selbst wirkt durch seine Farbe und Größe wie ein zentrales Element der Komposition. Ein silbernes Korsett schließt das Habit, dessen Schnur herabhängt.
Der Hintergrund besteht aus einem dunklen, rötlichen Bogen, der an eine Architektur erinnert – möglicherweise einen Triumphbogen oder eine Nische. Dieser Rahmen betont die zentrale Figur und isoliert sie von ihrer Umgebung. Im unteren rechten Bildbereich ist ein kleiner, dunkel gefärbter Bereich erkennbar, der vage an Vegetation oder eine Landschaft erinnern könnte, jedoch kaum Details aufweist.
Die Beleuchtung ist konzentriert und lenkt den Blick auf das Gesicht des Mönchs. Seine Miene wirkt ruhig und nachdenklich, fast melancholisch. Die Darstellung ist realistisch gehalten, wobei die Falten des Habits und die Textur der Haut sorgfältig wiedergegeben sind.
Subtextuell könnte das Werk eine Reflexion über Glaube, Wissen und Kontemplation darstellen. Das offene Buch symbolisiert die Bedeutung der Schrift und der Lehre innerhalb eines religiösen Kontextes. Die schlichte Darstellung und die zurückhaltende Farbgebung unterstreichen die spirituelle Tiefe des dargestellten Mannes. Der dunkle Hintergrund könnte als Metapher für das Unbekannte oder die Herausforderungen des Glaubens interpretiert werden, während der Heiligenschein seine Erhabenheit und Nähe zu Gott betont. Insgesamt vermittelt die Malerei einen Eindruck von innerer Stärke, Besinnlichkeit und Hingabe.