1955 ScКne de tauromachie (Le torero soulevВ) Pablo Picasso (1881-1973) Period of creation: 1943-1961
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Pablo Picasso Period of creation: 1943-1961 – 1955 ScКne de tauromachie (Le torero soulevВ)
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Links von dem Stier befindet sich eine Figur, die eindeutig als Torero erkennbar ist. Sie ist in Weiß und Grau gehalten, und ihre Pose suggeriert eine Bewegung nach oben, fast als würde sie das Tier hochheben oder kontrollieren wollen. Die Figur scheint in einer Art Anspannung gefangen zu sein, was durch die steife, kantige Darstellung unterstrichen wird. Ein rotes Tuch, das einen starken Kontrast zur restlichen Farbpalette bildet, ist über die linke Schulter des Toreros geworfen, ein klassisches Element des Stierkampfs.
Rechts von der zentralen Achse der Szene befindet sich eine weitere, kleinere Figur. Auch diese Figur ist in einem weißen Gewand dargestellt, und die Gesichtszüge sind ebenfalls stark stilisiert und wirken fast karikaturhaft. Sie hält einen Stab oder eine Lanze und scheint in die Aktion involviert zu sein, wenn auch in einer untergeordneten Rolle.
Die Farbgebung ist insgesamt gedämpft und von dunklen Tönen geprägt. Gelbtöne und Rotakzente lockern die düstere Atmosphäre auf und lenken den Blick auf wichtige Elemente der Szene. Die Flächen sind nicht klar voneinander abgegrenzt, sondern fließen ineinander und erzeugen so eine dynamische, fast beklemmende Wirkung.
Die Darstellung der Figuren und des Tieres ist stark vereinfacht und reduziert, was eine gewisse Entfremdung und Abstraktion bewirkt. Es entsteht der Eindruck, dass es hier nicht um eine realistische Abbildung eines Stierkampfs geht, sondern um eine metaphorische Darstellung von Konflikt, Macht und Kontrolle. Die Fragmentierung der Formen und die unklaren Perspektiven verstärken diesen Eindruck und lassen die Szene fast wie ein Traum oder eine Erinnerung wirken. Die Subtexte könnten sich um die Frage der menschlichen Hybris gegenüber der Natur, die Brutalität der Tradition und die Vielschichtigkeit von Machtverhältnissen drehen.