1953 Visage de femme Pablo Picasso (1881-1973) Period of creation: 1943-1961
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Pablo Picasso Period of creation: 1943-1961 – 1953 Visage de femme
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Der Gesichtsausdruck ist reduziert auf das Wesentliche. Große, mandelförmige Augen blicken direkt dem Betrachter entgegen, was einen Eindruck von Intensität und vielleicht auch einer gewissen Melancholie vermittelt. Die Nase ist als schlichte Linie dargestellt, während der Mund zu einem feinen, kaum wahrnehmbaren Lächeln geformt ist. Die Konturen des Gesichts sind vereinfacht und stilisiert, wodurch eine gewisse Distanz zur realistischen Abbildung entsteht.
Besonders auffällig ist die vertikale Linie, die den Nasenrücken teilt und sich bis zum Kinn erstreckt. Sie wirkt wie ein Bruch in der Harmonie des Gesichtes und könnte als Symbol für innere Zerrissenheit oder eine fragmentierte Identität interpretiert werden. Die Haare sind in geschwungenen Linien angedeutet, die den Kopf umrahmen und ihm eine gewisse Plastizität verleihen.
Im unteren Bereich des Bildes finden sich stilisierte Elemente, die an Schmuck erinnern – möglicherweise ein Collier oder eine Halskette. Diese Details tragen zur Komposition bei und lenken den Blick nach unten, wodurch das Gesamtbild einen Hauch von Eleganz erhält.
Die ovale Form, in der der Kopf eingebettet ist, wirkt wie ein Rahmen, der die Darstellung isoliert und ihr eine gewisse Monumentalität verleiht. Es entsteht der Eindruck einer Maske oder eines Porträts, das mehr als nur eine äußerliche Wiedergabe sein soll. Die Reduktion auf geometrische Formen und die Verwendung von kontrastierenden Farben suggerieren eine Auseinandersetzung mit den Konventionen der traditionellen Porträtmalerei und lassen Raum für vielfältige Interpretationen des dargestellten Subjekts. Die Arbeit scheint sich mit Themen wie Identität, Weiblichkeit und der Darstellung des menschlichen Ausdrucks auseinanderzusetzen – stets unter Berücksichtigung einer formalisierten Ästhetik.