#34851 Genaro Lahuerta
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Genaro Lahuerta – #34851
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Die Architektur im Hintergrund ist fragmentiert und abstrahiert. Häuserwände mit kleinen Fenstern ragen auf, ihre Details sind kaum erkennbar, was eine gewisse Unbestimmtheit und Distanz erzeugt. Die Fassaden wirken rau und verwittert, die Farben sind gedämpft und harmonieren mit der Farbgebung der Boote. Ein Hauch von Licht dringt durch den Raum zwischen den Gebäuden und deutet auf eine Wasserfläche oder einen Blick auf das Meer hin. Dieses Licht ist jedoch nicht klar definiert, sondern eher als diffuse Ausleuchtung wahrzunehmen, was die Atmosphäre des Ortes zusätzlich verdichtet.
Die Komposition wirkt geschlossen und fast beengend. Die Häuser scheinen sich dem Betrachter entgegen zu neigen, während die Boote den Raum dominieren. Es entsteht ein Gefühl von Enge und Isolation, das durch die reduzierte Farbpalette und die grobe Malweise verstärkt wird.
Subtextuell könnte die Darstellung eine Reflexion über die Härte des Lebens in einer Fischergemeinde sein – die Boote als Symbole für Arbeit und Mühen, die Häuser als Zeugen der Zeit und der Witterungseinflüsse. Die Abstraktion der Formen und die gedämpfte Farbgebung lassen Raum für Interpretationen und erzeugen eine melancholische Stimmung. Es scheint, als ob der Künstler nicht primär an einer realistischen Wiedergabe des Ortes interessiert ist, sondern vielmehr an der Vermittlung eines Gefühls – ein Gefühl von Stille, Abgeschiedenheit und dem unaufhaltsamen Lauf der Zeit. Die fehlende klare Perspektive trägt dazu bei, dass die Szene eine zeitlose Qualität erhält.