The Seven Deadly Sins and the Four Last Things – Pride (workshop or follower) Hieronymus Bosch (1450-1516)
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Hieronymus Bosch – The Seven Deadly Sins and the Four Last Things - Pride (workshop or follower)
Ort: Prado, Madrid.
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BEMERKUNGEN: 1 Ответы
APOKALYPSE
Wie löst man Gleichungen mit einer
übermäßigen Anzahl von Unbekannten?
Der Text der Apokalypse, in dem
so viel Dunkelheit in Superzeichen verdichtet ist.
Die Gleichungen dieser Siegel sind gelöst:
Was solls... geh und sieh... In Finsternis
verdichtet die sinnlose Materie und das Leben,
der Saft des Lebens. Ich werde nicht viel verstehen.
Lager und Gefängnisse, Kriege, Hinrichtungen,
schwarzes, totes Land.
Der Weg ins Licht ist mit Müll verstopft – sind
wir dafür geboren?
Ein anderes Siegel wird gebrochen,
und unter dem Fuß erstarrt das Blut -
die Gerechten, für Christus getötet,
werden von der Liebe in Weiß gekleidet.
Unter welchem Siegel erhellt sich etwas?
... Panzer, Flugzeuge,
Bomben, die Absetzung eines Herrschers.
Bitteres Wasser. Und bitterer Honig.
Die Reiter – so schrecklich – sind vorbeigeritten,
wir haben nicht bemerkt, dass sie da waren.
Das Brechen des Siegels führt zur Vertikalität.
Ist dieser Vers verständlich?
Die Erleuchtung der Vertikalität – das Licht
bringt Frieden in die untere Welt. Sei geduldig.
Vielleicht wirst du die Zeichen verstehen. Das
wird eine notwendige Klarheit des Weges sein.
Sie können nicht kommentieren Warum?
Der Raum selbst ist reich mit Details ausgestattet, die eine wohlhabende Umgebung suggerieren. Ein aufwändiger Schrank dominiert den Hintergrund, behutsam mit Geschirr und einer kleinen Spiegeldarstellung geschmückt. Links befindet sich ein Tisch mit einer Vase voller Blumen und einer einzelnen Orange, die möglicherweise für Fruchtbarkeit oder Reichtum steht. Ein kleiner, ledergebundener Gegenstand liegt auf dem Boden vor der Frau. Im rechten Bildbereich ist eine offene Tür sichtbar, durch die ein weiterer Raum mit einem Kamin und einem Kätzchen angedeutet wird.
Die Anordnung der Elemente und die Positionierung der Frau erzeugen eine Atmosphäre der Isolation und des inneren Konflikts. Die Frau scheint sich vor der Wand zu verstecken, möglicherweise vor sich selbst oder vor den Konsequenzen ihrer Taten. Die Spiegelung im Schrank könnte auf eine Auseinandersetzung mit dem eigenen Selbstbild hindeuten, während die aufwendige Einrichtung im Kontrast zu ihrer versteckten Gestalt steht.
Der Text unter der Darstellung, „cupidia“, lässt auf eine Verbindung zur Sünde der Hochmut schließen. Die Haube, die das Gesicht der Frau bedeckt, könnte als Symbol für Verstellung und die Maskierung der wahren Identität interpretiert werden. Die vermeintliche Pracht des Raumes steht in starkem Kontrast zur inneren Not der dargestellten Frau, was die zerstörerische Kraft der Sünde unterstreicht. Insgesamt vermittelt das Bild ein Gefühl von innerer Zerrissenheit, Reue und der Konsequenzen, die aus übermäßigem Selbstbezug erwachsen können.