The Seven Deadly Sins and the Four Last Things – Gluttony (workshop or follower) Hieronymus Bosch (1450-1516)
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Hieronymus Bosch – The Seven Deadly Sins and the Four Last Things - Gluttony (workshop or follower)
Ort: Prado, Madrid.
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Zentral im Bild steht ein reich gedeckter Tisch, um den sich eine Szene des exzessiven Genusses entfaltet. Ein Mann, vermutlich der Vater, sitzt mit aufgeplustertem Bauch und verschränkten Armen inmitten des Überflusses. Er scheint vollkommen in das Vergnügen des Essens vertieft zu sein. Ein Kind, vermutlich sein Sohn, wird von einer Frau, möglicherweise die Mutter, mit Essen gefüttert. Auch er wirkt übermütig und ungezügelt. Der Tisch ist bis zum Rand gefüllt mit Speisen und Gefäßen, was den Eindruck von Überfluss und Maßlosigkeit verstärkt.
Am rechten Rand der Komposition befindet sich eine weitere Figur, die verzweifelt versucht, sich den Kopf zu fassen. Sein Gesichtsausdruck zeugt von Kummer und Reue, möglicherweise eine Mahnung an die Folgen der Genusssucht. Er steht in deutlichem Kontrast zu der ausgelassenen Stimmung am Tisch.
Auf dem Boden sind verschiedene Gegenstände verteilt, darunter ein Besen, ein Stuhl und ein Kochtopf über einem Feuer, das darauf hindeutet, dass die Mahlzeiten hier zubereitet werden. Die dunklen Flächen am oberen und unteren Bildrand verstärken den Eindruck von Enge und Isolation.
Die Komposition vermittelt eine moralische Botschaft. Die Darstellung von Überessen und Genuss, gepaart mit der Reue der letzten Figur, deutet auf die Verurteilung der Habgier und der Genusssucht hin. Der ungewöhnliche, konische Raum verstärkt den Eindruck von Beklemmung und verweist auf die Vorstellung, dass die Sünde den Betroffenen in eine Falle lockt, aus der es schwer ist, auszubrechen. Die Darstellung der Familie, in der sowohl Eltern als auch Kind an der Sünde teilnehmen, unterstreicht die Vorstellung, dass die Genusssucht ein weitverbreitetes Problem ist, das die gesamte Gesellschaft betrifft.