A Landscape after Sunset Washington Allston (1779-1843)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Washington Allston – A Landscape after Sunset
Ort: Corcoran Gallery of Art, Washington.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Im Vordergrund fließt ein ruhiger Fluss oder Bach, dessen Oberfläche die Farben des Himmels reflektiert. Einige Felsen liegen im Wasser, ihre dunklen Konturen bilden einen interessanten Kontrast zu den warmen Farbtönen der Umgebung. Am Ufer stehen dicht bewachsene Bäume und Büsche, deren Blätter in verschiedenen Brauntönen schimmern. Ein einzelner, mächtiger Baum ragt besonders hervor, sein Wipfel scheint fast bis zum Himmel zu reichen.
Weiter hinten im Tal erkennen wir eine kleine Gruppe von Figuren – offenbar ein Reiter mit Begleitung. Sie sind klein dargestellt und verschwinden fast in der Landschaft, was ihre Bedeutung eher als Andeutung denn als zentrales Element unterstreicht. Ihre Anwesenheit deutet auf menschliche Aktivität hin, doch sie stören nicht die friedvolle Stimmung des Augenblicks.
Die Komposition ist sorgfältig aufgebaut: Die vertikale Linie des großen Baumes lenkt den Blick in die Tiefe der Landschaft, während die horizontale Linie des Horizonts Ruhe und Weite vermittelt. Das Licht spielt eine entscheidende Rolle; es betont die Konturen der Objekte und erzeugt eine stimmungsvolle Atmosphäre.
Die Malerei scheint mehr als nur eine reine Darstellung der Natur zu sein. Sie evoziert Gefühle von Einsamkeit, Besinnlichkeit und dem Vergehen der Zeit. Der abendliche Schein könnte als Metapher für das Ende eines Lebensabschnitts oder die Vergänglichkeit aller Dinge interpretiert werden. Die kleine Gruppe von Menschen im Tal wirkt verloren in der Weite der Landschaft, was eine Reflexion über die menschliche Existenz im Angesicht der Natur anregen kann. Insgesamt vermittelt das Werk ein Gefühl von Harmonie und Frieden, doch gleichzeitig schwingt auch eine gewisse Traurigkeit mit – eine Melancholie, die typisch für die Darstellung der Dämmerung ist.