Portrait EP Bakunin. 1811-13 BA, um. c. 23h12 GMF, St. Petersburg Orest Adamovich Kiprensky (1782-1836)
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Orest Adamovich Kiprensky – Portrait EP Bakunin. 1811-13 BA, um. c. 23h12 GMF, St. Petersburg
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Die Gesichtszüge sind fein modelliert; eine gewisse Melancholie scheint in den Augen zu liegen. Die Nase ist schlank und gerade, der Mund schmal und geschlossen. Die Haare sind hochgesteckt, was dem Bild einen Hauch von formeller Würde verleiht, jedoch wird diese durch die lockere Ausführung der Bleistiftlinien wieder relativiert.
Die Kleidung scheint aus einem leichten Stoff zu bestehen, was durch die fließenden Linien angedeutet wird. Die Rüschen am Kragen und an den Ärmeln erzeugen eine subtile Textur und lenken das Auge auf den Halsbereich. Die Schattenführung ist sparsam eingesetzt, wodurch ein weicher, fast diffuser Eindruck entsteht.
Es fällt auf, dass der Künstler die Details des Gesichts und der Kleidung mit großer Präzision wiedergibt, während der Hintergrund vollständig ausgelassen wurde. Dies verstärkt den Fokus auf die dargestellte Person und verleiht ihr eine gewisse Autonomie. Die Zeichnung wirkt wie ein Momentaufnahme, eingefangen in einer flüchtigen Geste.
Subtextuell könnte die Zeichnung eine Reflexion über gesellschaftliche Konventionen und die Darstellung von Weiblichkeit sein. Die formelle Kleidung deutet auf einen gewissen sozialen Status hin, während die melancholische Ausstrahlung des Gesichts eine innere Tiefe andeutet, die hinter der Fassade verborgen liegt. Die zurückhaltende Zeichenweise könnte auch als Ausdruck einer subtilen Kritik an den starren Normen der Zeit interpretiert werden. Insgesamt vermittelt das Werk einen Eindruck von stiller Würde und innerer Kontemplation.