Justus E Kuhn-Eleonor Darnall (-1710) Po Amp 004 Justus Engelhardt Kuhn
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Justus Engelhardt Kuhn – Justus E Kuhn-Eleonor Darnall (-1710) Po Amp 004
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Die dargestellte Person trägt ein Kleid in zwei Farbtönen – rot für den Oberkörper und beige für den Rockteil – sowie eine weiße Schürze. Ihre Haltung ist aufrecht und formell, die Arme leicht angewinkelt, was einen Eindruck von Würde und Selbstbeherrschung vermittelt. Das Haar ist hochgesteckt und mit einer Art Haarnadel oder Zierde versehen.
Der Hintergrund besteht aus einem grünen Vorhang, der sich zu einer Stadtansicht öffnet. Diese Ansicht wirkt stilisiert und wenig detailliert, dient aber dazu, einen gewissen Kontext zu schaffen – möglicherweise den Ort des Aufenthalts oder die Herkunft der Porträtierten. Über dem Vorhang befindet sich eine Vase mit üppigen Blumenarrangements, ein Motiv, das in der höfischen Malerei häufig verwendet wurde, um Reichtum und Status darzustellen.
Der Hund, ein Jagdhund, sitzt aufmerksam zu Füßen der jungen Frau. Seine Anwesenheit könnte auf ihre Verbindung zur Landwirtschaft oder zum Adel hindeuten, da Hunde traditionell als Begleiter bei der Jagd galten. Das ovale Schild mit dem Männergesicht, vermutlich eine Darstellung eines antiken Helden oder Philosophen, verleiht dem Bild eine intellektuelle und kulturelle Tiefe. Es könnte sich um einen Hinweis auf die Tugenden handeln, die der Porträtierten zugeschrieben werden sollen.
Die Farbgebung ist gedämpft und weist einen gewissen Naivität in der Ausführung auf. Die Konturen sind oft hart und ungeschickt gezogen, was den Eindruck eines volksnahen oder amateurhaften Werkes erweckt. Der Boden besteht aus großen Schachfeldern, die dem Bild eine gewisse spielerische Note verleihen, aber auch als Symbol für Ordnung und Stabilität interpretiert werden können.
Subtextuell könnte das Gemälde auf den gesellschaftlichen Status der Porträtierten hindeuten. Die Kombination aus formeller Kleidung, dem Jagdhund und dem antiken Motiv lässt vermuten, dass es sich um eine Person von Rang handelt, die Wert auf Bildung und Tradition legt. Gleichzeitig deutet die schlichte Ausführung des Gemäldes darauf hin, dass es möglicherweise nicht für den Adelshof geschaffen wurde, sondern eher für einen wohlhabenden Bürger oder eine Familie mit bürgerlichen Werten. Die Stadtansicht im Hintergrund könnte als Symbol für ihre Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gemeinschaft oder Region dienen. Insgesamt vermittelt das Bild ein Gefühl von Selbstbewusstsein und Stolz, gepaart mit einem Hauch von Bescheidenheit.