celia thaxters garden, appledore 1890-3 Childe Frederick Hassam (1859-1935)
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Childe Frederick Hassam – celia thaxters garden, appledore 1890-3
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Einige gelbliche Akzente, vermutlich Golddistel oder ähnliche Wildblumen, lockern die Farbgebung auf und lenken den Blick. Links im Bild erhaschen wir einen Blick auf das Meer oder einen ähnlichen Gewässerzug, der durch eine leichte Lichtung im Pflanzenbewuchs angedeutet wird.
Rechts vom Weg, im oberen Bildbereich, ist ein Treppenaufgang erkennbar, der von dichtem Grün bewachsen ist. Die Treppe scheint in ein Gebäude oder eine Pergola zu führen, das/die jedoch nicht vollständig sichtbar ist. Die Komposition ist so angelegt, dass der Blick des Betrachters gefangen wird und sich durch die üppige Vegetation und die leicht verschwommene Darstellung der Umgebung wandern kann.
Die Malweise ist impressionistisch; die Pinselstriche sind sichtbar und erzeugen eine lebendige, fast vibrierende Oberfläche. Die Betonung liegt auf dem Momenthaften, auf der Flüchtigkeit des Lichts und der Atmosphäre.
Subtextuell könnte die Darstellung des überwucherten Gartens als Metapher für das Vergehen der Zeit oder das Loslassen von Kontrolle interpretiert werden. Der Weg, der sich ins Unbekannte erstreckt, könnte für eine Reise oder Veränderung stehen. Die Kombination aus der wilden Natur und dem angedeuteten menschlichen Eingreifen (Treppe, Weg) lässt zudem die Ambivalenz zwischen Ordnung und Chaos erkennen. Es entsteht ein Eindruck von Sehnsucht nach einer einfachen, naturnahen Existenz, die jedoch gleichzeitig auch ein Hauch von Melancholie begleitet.