#26930 Jesus Alonso
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Jesus Alonso – #26930
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Zwei Öffnungen definieren das Ende des Korridors: eine Tür links und ein Fenster rechts. Die Tür ist dunkel gehalten und suggeriert einen Übergang in einen unbekannten Raum, möglicherweise eine weitere, ähnliche Folge von Gängen. Das Licht, das aus dem Fenster dringt, bildet einen deutlichen Kontrast zum gedämpften Grau des Innenraums. Es beleuchtet den Korridor und wirft subtile Schatten, die die räumliche Tiefe betonen. Der Blick durch das Fenster offenbart eine helle, wolkenverhangene Landschaft – ein Hauch von Freiheit oder vielleicht auch nur eine weitere Ebene der Illusion.
Die Komposition ist streng geometrisch und erzeugt eine Atmosphäre der Isolation und des Gefangenseins. Die Perspektive verstärkt den Eindruck einer endlosen Wiederholung, die den Betrachter in einen Zustand der Orientierungslosigkeit versetzt. Es entsteht ein Gefühl von klaustrophobischer Enge, das durch die monotone Textur und die fehlende menschliche Präsenz noch verstärkt wird.
Subtextuell könnte die Zeichnung als Metapher für innere Zustände interpretiert werden – beispielsweise für die Suche nach Auswegen aus einer schwierigen Situation oder die Konfrontation mit der eigenen Begrenztheit. Der Korridor symbolisiert möglicherweise einen Lebensweg, während die Tür und das Fenster Möglichkeiten zur Veränderung andeuten. Die Wolkenlandschaft könnte Hoffnung repräsentieren, aber auch eine unerreichbare Sehnsucht. Insgesamt vermittelt die Zeichnung ein Gefühl von Melancholie und der Suche nach Orientierung in einer scheinbar endlosen und gleichförmigen Welt.