image 105 National Museum of Women in the Arts
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National Museum of Women in the Arts – image 105
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Der auffälligste Aspekt der Darstellung ist die Technik: Die Farben sind nicht gleichmäßig aufgetragen, sondern bestehen aus unregelmäßigen, kleinen Farbflächen, die an Pünktchen oder kleine Mosaiksteine erinnern. Diese Fragmentierung erzeugt eine vibrierende Oberfläche, die das Licht reflektiert und dem Betrachter ein Gefühl von Bewegung vermittelt. Die einzelnen Farbfelder wirken fast zufällig angeordnet, tragen aber gleichzeitig zur Struktur des Gesamtbildes bei.
Die vertikale Ausrichtung der Streifen suggeriert eine gewisse Ordnung und Regelmäßigkeit, während die unregelmäßige Farbgebung und die fragmentierte Technik diese Ordnung aufbrechen und eine dynamische Spannung erzeugen. Es entsteht ein Eindruck von rhythmischer Wiederholung, jedoch ohne starre Formalität.
Subtextuell könnte das Werk als Abstraktion der Natur interpretiert werden – beispielsweise als Darstellung von Sonnenlicht, das durch dichtes Blätterwerk fällt oder als Visualisierung des flüchtigen Spiels von Farben im Wasser. Die Komposition wirkt sowohl belebend als auch beruhigend; die Vielzahl der Farbtöne stimuliert optisch, während die vertikale Struktur eine gewisse Stabilität vermittelt. Die Abwesenheit von gegenständlichen Elementen erlaubt dem Betrachter, seine eigene Interpretation in das Werk einzubringen und persönliche Assoziationen zu entwickeln. Die Arbeit scheint weniger auf die Darstellung eines konkreten Objekts aus zu sein, sondern vielmehr auf die Erforschung der Wirkung von Farbe und Form im Zusammenspiel miteinander.