art 087 National Museum of Women in the Arts
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
National Museum of Women in the Arts – art 087
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Farbpalette ist begrenzt, dominiert von Blau-, Grün-, Rot- und Weißtönen. Diese Farben sind nicht naturalistisch eingesetzt, sondern dienen dazu, die Formen zu definieren und einen bestimmten emotionalen Effekt zu erzielen. Das tiefe Blau des Himmels im oberen Bildbereich steht in Kontrast zum dunklen Grünton der Fensterläden und den leuchtenden Rottöne der Blüten.
Die Blumenvase selbst ist nur schematisch angedeutet, ihre Form verschwimmt mit dem umgebenden Raum. Die Blumen sind vereinfacht dargestellt, ihre Blätter erscheinen fast wie stilisierte Flammen oder abstrakte Symbole. Sie wirken beinahe als würden sie aus dem Hintergrund herausbrechen und den Blick des Betrachters fesseln.
Die Fensterläden sind in einer Art perspektivischer Verfremdung angeordnet, was zu einem Gefühl der Unruhe und Instabilität beiträgt. Die Linienführung ist prägnant und dynamisch, die einzelnen Elemente scheinen sich gegeneinander zu verschieben.
Es liegt eine gewisse Ambivalenz in dem Werk vor. Einerseits wird ein Moment des Alltags – der Blick aus einem Fenster – dargestellt, andererseits wird dieser Moment durch die Abstraktion und Fragmentierung entfremdet. Die Malerei scheint nicht primär darauf abzielen, die äußere Welt abzubilden, sondern vielmehr eine subjektive Wahrnehmung oder einen inneren Zustand auszudrücken. Die Dekoration auf der Vase deutet möglicherweise auf eine Verbindung zur bürgerlichen Welt hin, wird aber durch die allgemeine Fragmentierung des Bildes untergraben und in Frage gestellt. Insgesamt erweckt das Werk den Eindruck einer Reflexion über die Natur der Wahrnehmung und die Grenzen der Repräsentation.