image 115 National Museum of Women in the Arts
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National Museum of Women in the Arts – image 115
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Die Flächen des Würfels sind nicht gleichmäßig ausgefüllt; stattdessen finden sich transparente Farbflächen, die den Eindruck von Licht und Schatten verstärken und dem Objekt eine gewisse Materialität verleihen. Die Konturen sind fließend und wirken weniger als klare Abgrenzungen, sondern eher als Andeutungen der Form. Dies trägt zu einer gewissen Unschärfe bei, die das Objekt in einen diffusen Raum einzubetten scheint.
Die Komposition ist schlicht: Der Würfel dominiert das Bildformat und nimmt fast den gesamten zentralen Bereich ein. Die leere Fläche um ihn herum betont seine Isolation und verleiht ihm eine monumentale Wirkung. Der Hintergrund ist homogen weiß, was die Aufmerksamkeit des Betrachters unmittelbar auf das Objekt lenkt.
Die Signatur in der unteren rechten Ecke, Accretion 93, deutet möglicherweise auf einen Prozess der Ansammlung oder des Wachstums hin. Dies könnte als Metapher für eine allmähliche Veränderung oder Entwicklung interpretiert werden. Der Würfel selbst, als archetypische geometrische Form, kann als Symbol für Stabilität, Ordnung und Struktur verstanden werden. In Verbindung mit dem Titel Accretion entsteht jedoch ein Spannungsfeld zwischen diesen Eigenschaften und der Andeutung eines fortlaufenden Prozesses, der diese vermeintliche Beständigkeit in Frage stellt.
Die Zeichnung wirkt weniger wie eine detaillierte Abbildung als vielmehr wie eine Studie oder Skizze, die den Fokus auf die Untersuchung von Form, Licht und Schatten legt. Es entsteht ein Eindruck von Momenthaftigkeit und Spontaneität, der dem Betrachter einen Einblick in den kreativen Prozess des Künstlers gewährt. Die Reduktion auf das Wesentliche und die Verwendung einer begrenzten Farbpalette verleihen dem Werk eine gewisse Kargheit und Eleganz.