art 103 National Museum of Women in the Arts
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National Museum of Women in the Arts – art 103
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Auf dem Rücken des Pferdes befindet sich eine menschliche Figur. Sie scheint in einer Position der Hilflosigkeit oder gar Verzweiflung zu sein, ihre Arme sind nach oben gereckt, als ob sie um Hilfe flehen würde. Auch diese Gestalt ist stilisiert und wirkt fast wie eine Maske, wodurch die emotionale Tiefe reduziert wird und ein Gefühl der Entfremdung entsteht.
Die Skulptur steht auf einem Fundament aus wellenförmigen Stoffbahnen, die den Eindruck einer stürmischen See oder eines chaotischen Umfelds erwecken. Diese Elemente verstärken das Gefühl von Bewegung und Unruhe, das bereits durch die Darstellung des Pferdes und der menschlichen Figur hervorgerufen wird.
Die Farbgebung ist überwiegend in warmen, erdigen Tönen gehalten, was eine gewisse Schwere und Dunkelheit vermittelt. Der dunkle Hintergrund lässt die Skulptur noch stärker hervortreten und betont ihre plastische Form.
Subtextuell könnte das Werk als Allegorie für menschliches Leid oder gesellschaftliche Umwälzungen interpretiert werden. Die Darstellung des Pferdes, oft ein Symbol für Macht und Freiheit, in einem Zustand der Verletzlichkeit und Anspannung, deutet auf den Verlust von Kontrolle und die Konfrontation mit überwältigenden Kräften hin. Die isolierte menschliche Figur verstärkt das Gefühl der Einsamkeit und Hilflosigkeit angesichts dieser Kräfte. Die fragmentarische Darstellung und die reduzierte Farbpalette tragen dazu bei, eine Atmosphäre der Verzweiflung und des Pessimismus zu erzeugen. Es scheint sich um eine Auseinandersetzung mit existenziellen Fragen und den Grenzen menschlicher Existenz zu handeln.