image 135 National Museum of Women in the Arts
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National Museum of Women in the Arts – image 135
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Über dem Gesicht erhebt sich ein dunkler, fast schwarzer Rosenstiel mit einer einzelnen Blüte. Die Rose wird durch Hände gehalten, die sich oberhalb des Kopfes befinden – sie wirken wie eine Erweiterung der menschlichen Form, verschmelzen aber gleichzeitig mit der Pflanzenwelt. Die Darstellung der Rose ist stark stilisiert und kontrastiert mit der detaillierteren Wiedergabe des Gesichts.
Die Zeichnung scheint eine Auseinandersetzung mit Themen wie Vergänglichkeit, Schönheit und möglicherweise auch Melancholie zu beinhalten. Die dunkle Farbe der Rose könnte für Trauer oder Verlust stehen, während das übertriebene Lächeln im Gesicht eine Maske der Fassade suggeriert. Es entsteht ein Eindruck von innerem Konflikt, von dem Versuch, Freude oder Akzeptanz durch eine äußere Darstellung zu erzwingen.
Die linierte Technik verstärkt den expressiven Charakter des Werkes und verleiht ihm eine gewisse Rauheit und Intensität. Die feinen Linien erzeugen eine Art Vibration, die das Gefühl der Unruhe unterstreicht. Der Kontrast zwischen dem hellen Papier und den dunklen Tönen der Rose und der Umrandung des Gesichts lenkt den Blick auf die zentralen Elemente und verstärkt ihre symbolische Bedeutung. Insgesamt wirkt die Zeichnung wie ein intimes Porträt einer Seele, die mit ihren eigenen Emotionen ringt.