image 167 National Museum of Women in the Arts
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National Museum of Women in the Arts – image 167
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Die zweite Frau, gekleidet in schlichte weiße Kleidung und ein Kopftuch, wirkt bescheiden und konzentriert sich darauf, dem wohlhabenden Kunden zu dienen. Ihre Haltung ist respektvoll, aber nicht unterwürfig; sie präsentiert ihre Waren mit einer gewissen Würde. Sie hält einen Korb voller Früchte hoch, der eine reiche Auswahl an Äpfeln, Pfirsichen und anderen saisonalen Produkten zeigt.
Der Tisch vor den Frauen ist überladen mit weiteren Gaben der Ernte: Trauben, Pflaumen, Kürbisse, Kohlköpfe und weitere Früchte in üppigen Körben. Die Fülle der Waren unterstreicht die Fruchtbarkeit des Landes und den Reichtum der Ernte. Das Licht fällt auf die Objekte im Vordergrund, wodurch sie plastisch hervortreten und eine fast greifbare Textur entsteht. Der dunkle Hintergrund lässt die Figuren und die Früchte noch stärker ins Auge fallen und verstärkt den Eindruck von Tiefe.
Die Komposition deutet auf einen Austausch zwischen zwei Welten hin: der des Adels oder Bürgertums und der bäuerlichen Bevölkerung. Es ist nicht eindeutig, ob es sich um einen Kauf-Verkaufs-Dialog handelt oder ob die Szene eine größere soziale Interaktion darstellt. Die ruhige Atmosphäre und die konzentrierten Gesichtsausdrücke der Frauen lassen vermuten, dass es sich um einen alltäglichen Moment des Handels handelt, der jedoch durch die Gegenüberstellung der sozialen Schichten eine subtile Spannung erzeugt.
Die Rose, die auf dem Tisch liegt, könnte als Symbol für Schönheit, Liebe oder Vergänglichkeit interpretiert werden und fügt der Szene eine zusätzliche Ebene der Bedeutung hinzu. Insgesamt vermittelt das Gemälde ein Bild von Wohlstand, Fruchtbarkeit und den alltäglichen Beziehungen zwischen Menschen unterschiedlicher sozialer Herkunft.