image 128 National Museum of Women in the Arts
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National Museum of Women in the Arts – image 128
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Die Farbgebung ist charakteristisch für einen frühen Expressionismus. Dominierende Töne sind Beige, Gelbbraun und Rot, wobei diese ineinander übergehen und eine dynamische Wirkung erzeugen. Die Haut wirkt fast wachsartig, was den Eindruck einer distanzierten Beobachtung verstärkt. Der Hintergrund ist fragmentiert und abstrahiert, mit vertikalen Linien und Farbflächen, die eine beklemmende Atmosphäre schaffen.
Die Frau hält in ihren Händen einen runden Gegenstand, der an eine Kugel oder ein Objekt von symbolischer Bedeutung erinnert. Die Finger sind lang und schlank, die Darstellung betont ihre Eleganz, aber auch ihre Distanz zum Betrachter. Die Kleidung scheint aus einem einfachen Gewand zu bestehen, das durch grobe Pinselstriche und vereinfachte Formen charakterisiert ist.
Subtextuell könnte das Werk als eine Auseinandersetzung mit der Rolle der Frau in einer sich wandelnden Gesellschaft interpretiert werden. Die maskenhafte Darstellung deutet auf eine Entfremdung hin, möglicherweise ein Ausdruck von innerer Zerrissenheit oder gesellschaftlichem Druck. Der runde Gegenstand in ihren Händen könnte für Geheimnisse, verborgene Kräfte oder eine unerfüllte Sehnsucht stehen. Die Abstraktion des Hintergrunds verstärkt den Eindruck einer Isolation und eines inneren Konflikts. Insgesamt vermittelt die Malerei ein Gefühl von Melancholie und Distanz, das durch die reduzierte Formensprache und die ungewöhnliche Farbgebung noch unterstrichen wird.