art 105 National Museum of Women in the Arts
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National Museum of Women in the Arts – art 105
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Der dunkle Farbton verstärkt den Eindruck von Verzweiflung und Eingeschlossenheit. Das Grün des Baumes und das wenige Gras im Vordergrund bilden einen Kontrast zur blassen Haut der Frau, was ihre Isolation noch deutlicher hervorhebt. Die Gesichtszüge sind kaum erkennbar, was eine gewisse Entmenschlichung suggeriert; sie wird zu einem Teil der Natur, zu einer Manifestation des Waldes selbst.
Es lassen sich verschiedene Interpretationsansätze entwickeln. Die Arbeit könnte als Metapher für die Verbundenheit von Mensch und Natur verstanden werden, wobei die Verschmelzung der Frau mit dem Baum eine tiefe Einheit symbolisiert. Gleichzeitig deutet die erzwungene Integration auf einen Verlust der Individualität hin, auf eine Unterdrückung des menschlichen Willens durch die Naturgewalten. Die Darstellung könnte auch als Kommentar zu Themen wie Umweltzerstörung und der Ausbeutung natürlicher Ressourcen gelesen werden; die Frau verkörpert hier vielleicht das Leiden der Natur unter dem Einfluss des Menschen. Die Abwesenheit von Farbe, abgesehen vom Grünton, verstärkt den Eindruck einer bleiernen Schwere und eines unaufhaltsamen Prozesses. Die Komposition wirkt statisch, fast wie eine Fossilie, was die Idee der Ewigkeit und Unveränderlichkeit des Waldes unterstreicht – im Gegensatz zur Vergänglichkeit menschlichen Lebens.