image 218 National Museum of Women in the Arts
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National Museum of Women in the Arts – image 218
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Die zentrale Figur mit der Laute scheint den Anlass zu bestimmen. Sein Blick ist gesenkt, seine Haltung wirkt nachdenklich, fast melancholisch. Die Frauen reagieren unterschiedlich auf sein Spiel: Einige lauschen andächtig, andere scheinen verträumt oder sogar unbeteiligt. Eine Frau in roter Robe blickt direkt aus dem Bild heraus, ihre Gestik deutet eine Mischung aus Erwartung und Besorgnis an. Eine weitere sitzt am Boden, ihr Blick ist nachdenklich auf den Musiker gerichtet.
Die Komposition wirkt kreisförmig, was die Gemeinschaftlichkeit der Gruppe betont. Gleichzeitig entsteht durch die unterschiedlichen Gesichtsausdrücke und Körperhaltungen eine Spannung, die das Gefühl einer flüchtigen, vergänglichen Stimmung verstärkt. Die üppige Vegetation im Hintergrund, dicht bewachsen mit Bäumen und Sträuchern, wirkt fast erstickend und unterstreicht den Eindruck von einem abgeschiedenen Ort, der dem Verfall preisgegeben ist.
Subtextuell könnte die Szene als Allegorie auf das Leben und seine Vergänglichkeit interpretiert werden. Die Musik des Mannes symbolisiert vielleicht eine vergangene Schönheit oder ein verlorenes Paradies, während die Reaktionen der Frauen die unterschiedlichen Arten widerspiegeln, wie Menschen mit dem Verlust umgehen. Die Anwesenheit eines Obelisken im Hintergrund könnte als Symbol für eine vergangene Zivilisation oder einen religiösen Glauben gedeutet werden, der in Vergessenheit geraten ist. Insgesamt erweckt das Bild den Eindruck einer Szene aus einem Märchen oder einer Legende, die von einer tiefen Melancholie und dem Bewusstsein der eigenen Sterblichkeit durchzogen ist.