image 151 National Museum of Women in the Arts
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National Museum of Women in the Arts – image 151
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Das auffälligste Merkmal ist jedoch die üppige, lockige Perücke in einem hellen Blondton, die den Kopf des Mannes bedeckt. Diese Frisur war im 18. Jahrhundert ein Statussymbol und kennzeichnete Angehörige der Oberschicht. Die sorgfältig gestalteten Locken verleihen dem Porträt eine gewisse Pracht und Theatralik.
Der Hintergrund ist tiefschwarz gehalten, was die Figur hervorhebt und den Fokus auf das Gesicht und die Kleidung lenkt. Das Licht fällt sanft von links auf das Gesicht des Mannes, wodurch seine Züge betont werden – insbesondere die blauen Augen und die leicht geschwungenen Mundwinkel, die einen Anschein von Wohlwollen vermitteln.
Subtextuell könnte das Gemälde Macht, Autorität und gesellschaftlichen Status ausdrücken. Die Rüstung symbolisiert militärische Stärke und Schutz, während die Perücke und der Rüschenkragen auf Reichtum und Kultiviertheit hinweisen. Der direkte Blick des Dargestellten vermittelt Selbstsicherheit und Kontrolle. Es ist anzunehmen, dass es sich um eine Auftragsarbeit handelt, deren Zweck darin bestand, das Ansehen und die Position des Porträtierten zu zementieren. Die Wahl der Farben – Silber, Weiß und Schwarz – verstärkt den Eindruck von Würde und Autorität. Insgesamt wirkt das Werk als ein idealisiertes Abbild eines Mannes, der in einer privilegierten gesellschaftlichen Stellung steht.