#10117 Stanhope Alexander Forbes (1857-1947)
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Stanhope Alexander Forbes – #10117
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In seinen Händen hält er eine Geige. Er scheint sie zu betrachten oder zu justieren, seine Finger sind vorsichtig auf die Saiten gelegt. Die Geige selbst ist sorgfältig dargestellt, ihre warmen Farbtöne bilden einen Kontrast zum dunklen Hintergrund und ziehen den Blick an. Sie wirkt nicht wie ein Instrument, das gerade gespielt wird, sondern eher als Objekt der Betrachtung oder gar der Reparatur.
Der Hintergrund besteht aus einer verschwommenen Wand mit angedeuteten Werkzeugen oder Gegenständen, die an eine Werkstatt erinnern könnten. Diese Andeutung lässt vermuten, dass der Mann entweder Geigenbauer ist oder zumindest ein tiefes Verständnis für ihre Konstruktion und Pflege besitzt.
Die Komposition wirkt intim und nachdenklich. Die Dunkelheit um den Mann herum verstärkt das Gefühl der Isolation und Konzentration. Es entsteht eine Atmosphäre von stiller Kontemplation und vielleicht auch Melancholie. Der Fokus liegt nicht auf einer öffentlichen Darbietung, sondern auf einem privaten Moment der Auseinandersetzung mit dem Instrument.
Ein möglicher Subtext könnte die Vergänglichkeit des Lebens und die Bedeutung der Kunst im Angesicht des Alterns sein. Die Geige symbolisiert hier möglicherweise Kreativität, Erinnerung oder eine Verbindung zur Vergangenheit. Der Mann, in seinen Jahren, scheint durch seine Beschäftigung mit diesem Instrument Trost zu finden oder versucht, etwas von seiner Lebenserfahrung in ihm festzuhalten. Es ist ein Bild der Würde und des stillen Schöpfergeistes.