Children acting the ’Play Scene’ from Hamlet, Act II, Scene ii Charles Hunt
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Charles Hunt – Children acting the ’Play Scene’ from Hamlet, Act II, Scene ii
Ort: Yale Center for British Art, Paul Mellon Collection, New Haven.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Bildkomposition ist lebhaft und dynamisch. Die Figuren sind eng beieinander angeordnet, was die Atmosphäre der kindlichen Unbeschwertheit unterstreicht. Im Zentrum der Szene befindet sich ein Kind, das eine königliche Krone trägt und auf einem Stuhl sitzt. Es wirkt etwas verloren und unsicher, während ein anderes Kind, in einen Ritterkostüm gekleidet, ihm versuchte, die Rolle zu erklären oder ihm Trost zu spenden. Die Gestik des Kindes im Ritterkostüm wirkt fast verzweifelt, als ob es sich bemüht, die Situation zu kontrollieren.
Die anderen Kinder sind in verschiedene Aktivitäten vertieft: Einige schauen interessiert zu, andere wirken gelangweilt oder verlegen. Ein Kind hält einen Fächer in der Hand, während andere mit Papierkugeln spielen. Der Boden ist mit zerstreuten Papierresten übersät, was die spielerische Atmosphäre weiter verstärkt.
Die subtilen Details der Szene werfen interessante Fragen auf. Die etwas heruntergekommene Umgebung, mit den einfachen Wänden und dem Wäscheseil, deutet darauf hin, dass die Aufführung in einem bescheidenen Rahmen stattfindet. Es entsteht der Eindruck, dass die Kinder diese theatralische Darbietung nutzen, um eine Pause vom Alltag zu erleben.
Darüber hinaus ist zu beobachten, dass die Kostüme, obwohl sie die Figuren der „Hamlet-Szene imitieren, in ihrer Ausführung etwas amateurhaft wirken. Dies verstärkt den Eindruck der kindlichen Unvollkommenheit und des spielerischen Charakters der Aufführung.
Es scheint, dass der Künstler hier nicht primär an der Darstellung der Tragödie interessiert ist, sondern vielmehr an der Darstellung der kindlichen Vorstellungskraft und der Freude am Spiel. Die Szene ist eine Reflexion über die Art und Weise, wie Kinder mit komplexen Themen umgehen und wie sie die Welt um sich herum durch das Spiel verstehen und interpretieren. Die Unschuld und das kindliche Verständnis stehen im Kontrast zu der Schwere des Originalstoffes, was eine ironische Spannung erzeugt.