#23756 Juan Romero
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Juan Romero – #23756
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In der Mitte befindet sich eine zentrale Figur mit einem breiten, offenen Mund und großen Augen, die einen Eindruck von kindlicher Freude oder vielleicht auch einer unbeschwerten Naivität vermitteln. Ihre Gesichtszüge sind vereinfacht, aber dennoch ausdrucksstark. Die beiden flankierenden Figuren wirken kontrastierender: Sie tragen lange Haare, die teilweise das Gesicht verdecken, und ihre Mimik ist weniger eindeutig – ein Hauch von Maskerade oder vielleicht sogar eine gewisse Unheimlichkeit liegt in ihren Blicken.
Die Kleidung der Figuren ist mit einer Vielzahl von Linien und Mustern versehen, was einen Eindruck von Opulenz und Pracht erweckt. Diese Muster wirken fast wie Ornamente auf einer festlichen Tracht. Die Textur der Zeichnung wird durch die unterschiedliche Schraffurdichte noch verstärkt; einige Bereiche sind dicht ausgefüllt, andere lassen mehr Weißraum erkennen, was dem Bild eine gewisse Dynamik verleiht.
Der untere Rand der Zeichnung trägt ein Datum und einen Schriftzug, der auf eine Verbindung zu einem alemannischen Karneval hindeutet. Dies liefert einen Kontext für die Darstellung: Es scheint sich um eine Momentaufnahme von einer festlichen Veranstaltung zu handeln, in der Masken, Kostüme und ausgelassene Stimmung im Vordergrund stehen.
Die Zeichnung lässt Raum für Interpretationen. Sie könnte als eine Feier des Karnevalsgedankens verstanden werden – als Ausdruck von Freiheit, Ausgelassenheit und dem Infragestellen gesellschaftlicher Normen. Gleichzeitig schwingt in der Darstellung auch ein gewisser ambivalenter Unterton mit: Die maskierten Gesichter und die dichte Schraffur erzeugen eine Atmosphäre, die zwischen Heiterkeit und Unbehagen oszilliert. Es entsteht der Eindruck einer Welt, in der Identitäten verschwimmen und das Erwartbare auf den Kopf gestellt wird. Die Zeichnung fängt somit einen Moment des Umbruchs und der Transformation ein, der typisch für Karnevalsdarbietungen ist.