#16805 Manuel Saez
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Manuel Saez – #16805
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Die Figur selbst ist nur fragmentarisch erkennbar. Der Oberkörper scheint in den Sessel eingebettet zu sein, während Arme und Hände über dem Rücken des Sessels emporragen. Die Darstellung der Gliedmaßen wirkt fast ätherisch, als wären sie nicht vollständig mit dem Körper verbunden oder würden sich von ihm lösen. Die Hände sind geöffnet, die Finger gespreizt – eine Geste, die sowohl Erwartung als auch Hilflosigkeit suggerieren könnte.
Der Hintergrund ist schlicht und neutral gehalten, was die Aufmerksamkeit noch stärker auf den Sessel und die fragmentierte Figur lenkt. Die monochrome Farbgebung verstärkt den Eindruck von Isolation und Abgeschiedenheit.
Subtextuell scheint es um Themen wie Komfort, Rückzug und möglicherweise auch Verlust der Kontrolle zu gehen. Der Sessel wird zum Symbol für einen sicheren Hafen, aber gleichzeitig auch für eine mögliche Gefangenschaft. Die Position der Figur deutet auf eine passive Haltung hin, ein Aufgeben oder Hingeben an die Umstände. Die fragmentierte Darstellung lässt Raum für Interpretationen über Identität und Selbstverlust. Es entsteht ein Gefühl von Melancholie und einer stillen, inneren Auseinandersetzung. Die Zeichnung lädt dazu ein, über die Beziehung zwischen Individuum und Umgebung sowie über die Grenzen der persönlichen Freiheit nachzudenken.