#16789 Manuel Saez
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Manuel Saez – #16789
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Am unteren Bildrand zieht eine dunkle, horizontal verlaufende Linie – vermutlich die Darstellung einer Küstenlinie oder eines Horizonts – sich über die gesamte Breite. Sie ist in gedeckten Grautönen gehalten und wirkt fast wie eine Barriere zwischen dem Himmel und der Wasseroberfläche. Vor dieser Linie schwimmen einzelne, geometrische Formen im Wasser. Diese sind ebenfalls in dunklen Tönen gemalt und wirken wie schwebende Inseln oder Trümmerstücke. Ihre unregelmäßige Anordnung und die fehlende Detailgenauigkeit verstärken den Eindruck von Isolation und Verlorenheit.
Die Farbgebung ist insgesamt sehr reduziert und trägt zur Stimmung der Stille bei. Das Blau des Himmels und Wassers wirkt kühl und distanziert, während die dunklen Grautöne der Küste und der schwebenden Formen eine gewisse Schwere vermitteln. Die fehlende Perspektive und die flächige Darstellung verstärken den Eindruck einer traumartigen oder surrealen Welt.
Ein möglicher Subtext dieser Darstellung könnte die Vergänglichkeit des Daseins sein, symbolisiert durch die treibenden Objekte im Wasser. Sie könnten auch für Erinnerungen stehen, die langsam verblassen und in der Weite der Zeit verloren gehen. Die Stille und Leere der Landschaft lassen Raum für Kontemplation und Reflexion über existenzielle Fragen. Die Künstlerin/der Künstler scheint eine Atmosphäre der Einsamkeit und des Nachdenkens zu schaffen, ohne dabei auf explizite narrative Elemente zurückzugreifen. Vielmehr liegt die Aussage in der subtilen Farbwahl und der reduzierten Formensprache.