#24921 Jorge Castillo
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Jorge Castillo – #24921
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Im Vordergrund liegt ein grob behauener, bläulich-grauer Tisch oder Sockel, der die eigentlichen Objekte trägt. Auf ihm sind verschiedene Früchte angeordnet: Birnen in unterschiedlichen Reifestadien, eine Orange sowie eine gelbe Frucht, deren genaue Art nicht eindeutig zu bestimmen ist. Neben den Früchten finden sich weitere Elemente – ein weißes, geometrisches Objekt, das an einen zerbrochenen Spiegel oder eine abstrakte Skulptur erinnern könnte, und einige kleinere, unbestimmbare Gegenstände, die fast wie Relikte wirken.
Die Darstellung der Objekte ist alles andere als naturalistisch. Sie sind reduziert, vereinfacht und wirken teilweise verzerrt. Die Konturen verschwimmen, und die Formen scheinen sich aufzulösen. Diese Fragmentierung deutet möglicherweise auf eine Auflösung von Realität hin oder symbolisiert den Verfall und die Vergänglichkeit der Dinge.
Die Farbpalette ist insgesamt zurückhaltend und melancholisch. Das Violett dominiert und verstärkt den Eindruck von Trauer, Kontemplation oder sogar Isolation. Die vereinzelten Farbtupfer – das Orangebrot im Hintergrund und die leuchtende Gelbfarbe einer Frucht – wirken wie kleine Lichtblicke in der Dunkelheit, doch sie können die grundlegende Stimmung des Werkes kaum aufhellen.
Es entsteht ein Gefühl von Stille und Kontemplation. Die Komposition wirkt beinahe wie eine Meditation über das Vergehen der Zeit und die Zerbrechlichkeit des Lebens. Die Anordnung der Objekte suggeriert keine festliche oder üppige Atmosphäre, sondern eher einen Moment der Reflexion und des Abschieds. Der Betrachter wird dazu angeregt, über die Bedeutung der dargestellten Gegenstände nachzudenken und sich mit den tieferliegenden Themen von Verlust und Vergänglichkeit auseinanderzusetzen.