#24887 Jorge Castillo
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Jorge Castillo – #24887
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Die linke Figur, vermutlich weiblich, besitzt ein langes, wallendes Haar, das in einem dunkleren Blau gehalten ist. Ihr Gesicht wirkt gezeichnet von Alter oder Leiden; die Augen sind tief liegend und der Mund scheint einen Ausdruck stillen Schmerzes zu tragen. Die rechte Figur, offenbar männlich, sitzt enger an ihr gedrückt. Seine Haltung ist angespannt, sein Körperbau robust und seine Haare kurz und dicht. Die beiden Figuren scheinen eine innige, wenn auch angespannte Verbindung einzugehen.
Der Stil der Zeichnung ist geprägt von vereinfachten Formen und einer gewissen Kargheit. Die Gesichtszüge sind reduziert auf das Wesentliche, die Körperformen abstrahiert. Dies verstärkt den Ausdruckscharakter des Werkes und lenkt den Blick auf die emotionale Ebene.
Subtextuell könnte hier eine Darstellung von Nähe und Isolation zugleich vorliegen. Das intensive Blau erzeugt eine Atmosphäre der Melancholie oder sogar Trauer. Die Figuren scheinen in ihrer eigenen Welt gefangen, obwohl sie physisch miteinander verbunden sind. Die unterschiedlichen Gesichtsausdrücke – die vermeintliche Schmerzhaftigkeit des weiblichen Profils im Kontrast zur angespannten Haltung des Mannes – lassen auf eine komplexe Beziehung schließen, die von Last und Verantwortung geprägt sein könnte. Die Signatur in der oberen rechten Ecke wirkt fast wie ein Stigma, das die Intimität der Szene zusätzlich unterstreicht. Insgesamt erweckt die Zeichnung den Eindruck einer tiefen psychologischen Auseinandersetzung mit menschlichen Beziehungen und dem Umgang mit Leid.