#18728 Mattia Preti (1613-1699)
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Mattia Preti – #18728
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Im Vordergrund versammelt sich eine Gruppe von Personen, die in tiefer Kontemplation und Ehrfurcht nach oben blicken. Ein Mönch, erkennbar an seiner braunen Kutte mit Kapuze, nimmt eine zentrale Position ein. Sein Gesicht ist ernst, seine Augen auf den himmlischen Anblick fixiert. Neben ihm kniet eine weitere Figur, offenbar ein Heiliger, dessen Körper nackt und von Entbehrungen gezeichnet ist. Er hält ein Buch fest umklammert, möglicherweise ein Symbol für Wissen oder göttliche Offenbarung. Eine Frau, deren Gesichtsausdruck tiefe innere Qual zeigt, steht daneben; ihre Hände liegen auf ihrer Brust, als ob sie versucht, ihren Glauben zu verankern oder eine überwältigende Emotion zu unterdrücken.
Die Komposition ist dynamisch und bewegt sich von der Dunkelheit des Vordergrunds hinauf zum hellen Himmel. Die Figuren sind plastisch modelliert und wirken durch die Beleuchtung sehr lebendig. Ein Kind, das am unteren Bildrand liegt, scheint unbeteiligt an dem Geschehen zu sein, was einen Kontrast zur Intensität der religiösen Erfahrung der anderen Personen bildet.
Die Darstellung suggeriert eine Begegnung mit dem Göttlichen, ein Moment der spirituellen Erleuchtung und des Glaubens. Die Nacktheit des Heiligen könnte für die Absetzung irdischer Besitztümer und die Hingabe an das Spirituelle stehen. Das Buch symbolisiert möglicherweise die Schrift oder die göttliche Wahrheit, die er empfangen hat. Der Kontrast zwischen dem irdischen Leiden der Figuren im Vordergrund und der himmlischen Herrlichkeit oben deutet auf die Hoffnung auf Erlösung und ein Leben nach dem Tod hin. Die Gesamtwirkung ist eine eindringliche Darstellung religiöser Hingabe und des menschlichen Strebens nach Transzendenz.