St Peter is paying the temple tax with the coin from the fish’s mouth Mattia Preti (1613-1699)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Mattia Preti – St Peter is paying the temple tax with the coin from the fish’s mouth
Ort: Pinacoteca di Brera, Milano.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Hier sehen wir eine Szene, die einen biblischen Vorfall darstellt, vermutlich die Zahlung des Tempelsteuers durch Petrus. Der Fokus liegt auf der Begegnung zwischen Jesus und einem Tempelbeamten, wobei eine markante Lichtführung eine Atmosphäre der Dramatik erzeugt.
Im Zentrum der Komposition befindet sich Jesus, dargestellt mit langem, dunklem Haar und einem Bart, der seinen Hals bedeckt. Sein Gesicht ist in ein warmes, goldenes Licht getaucht, was ihn als zentrales Element der Erzählung hervorhebt. Er hält eine Münze in der Hand, die offenbar aus dem Maul eines Fisches stammt.
Ein Tempelbeamter, in dunkler Kleidung und mit einem ernsten Gesichtsausdruck, sitzt am Tisch und schreibt auf ein Dokument. Neben ihm sitzt ein kleiner Junge, der eifrig ebenfalls auf das Schreiben konzentriert ist. Die beiden Figuren sind in ein kühleres, gedämpfteres Licht getaucht, was einen Kontrast zu Jesus Leuchtkraft schafft.
Ein weiterer Mann, vermutlich ein weiterer Tempelbeamter oder Zeuge, sitzt links von Jesus und scheint die Szene mit Aufmerksamkeit zu verfolgen. Seine Haltung und sein Blick wirken aufmerksam und beobachtend. Im Hintergrund, in der Dunkelheit, sind weitere Personen angedeutet, deren Details jedoch verschwommen sind.
Die Lichtführung ist hierbei ein entscheidendes Element. Sie ist dramatisch und stark kontrastierend – chiaroscuro – und lenkt die Aufmerksamkeit gezielt auf die zentralen Figuren und die Münze. Die dunklen Hintergründe verstärken die Intensität der Szene und erzeugen eine Atmosphäre der Konzentration und des Geheimnisses.
Die Darstellung des Fisches, aus dessen Maul die Münze hervorkommt, ist von besonderer Bedeutung. Er könnte als Symbol für die göttliche Versorgung oder die unerwartete Hilfe Gottes interpretiert werden. Die Episode der Münze aus dem Fischmund deutet auf eine göttliche Intervention hin, die die Zahlung des Tempelsteuers ermöglicht.
Die Szene vermittelt eine Botschaft über Glauben, Gehorsam und göttliche Vorsehung. Der Junge, der anwesend ist, könnte die Bedeutung der Tradition und die Weitergabe von Wissen unterstreichen. Insgesamt wirkt das Werk durch seine dramatische Inszenierung und die symbolische Bildsprache eindringlich und nachdenklich stimmend. Es legt einen Schwerpunkt auf die Spannung zwischen irdischen Verpflichtungen und dem göttlichen Einfluss.