Louis-Philippe (1773-1850) is sworn in as king before the Chamber of Deputies, 9th August 1830 Eugene Francois Marie Joseph Deveria (1808-1865)
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Der Hintergrund ist von einer großen Anzahl von Männern bevölkert, die vermutlich Mitglieder der Kammer der Abgeordneten darstellen. Ihre Kleidung ist gepflegt und zeugt von einer gewissen gesellschaftlichen Stellung. Die Anordnung der Personen erzeugt eine Atmosphäre von Ordnung und Respekt, doch gleichzeitig lässt die große Menge auch eine gewisse Anonymität und Unpersönlichkeit erkennen.
Die Farbgebung ist von warmen Tönen dominiert, insbesondere Rot und Gold, die Macht und Würde symbolisieren. Die roten Vorhänge im Hintergrund verstärken diesen Eindruck zusätzlich. Das Licht fällt auf die zentrale Figur und lenkt den Blick des Betrachters auf den zentralen Moment der Thronbesteigung.
Eine interessante Beobachtung ist die unterschiedliche Darstellung der Personen. Während die zentrale Figur und der Geistliche detailliert und plastisch herausgearbeitet sind, wirken die übrigen Abgeordneten eher wie eine Masse, fast schon wie eine Kulisse. Dies könnte darauf hindeuten, dass der Fokus auf der Legitimität des Königs und der offiziellen Handlung liegt, während die individuelle Bedeutung der Abgeordneten in den Hintergrund tritt.
Es lässt sich die Vermutung zulassen, dass das Werk eine Aussage über den Übergang von einer alten zu einer neuen Ordnung machen möchte. Die Zeremonie des Eides suggeriert eine Kontinuität staatlicher Traditionen, während die Darstellung der Menge von Abgeordneten die Notwendigkeit der Zustimmung des Volkes (oder zumindest seiner Vertreter) unterstreicht. Die Spannung zwischen dem individuellen Monarchen und der kollektiven Macht der Kammer deutet auf die Komplexität der politischen Verhältnisse der Zeit hin. Die Anwesenheit des französischen Wappens im Hintergrund unterstreicht den nationalen Charakter des Ereignisses.