The Birth of Henri IV (1553-1610) at the castle of Pau, 13th December 1553 Eugene Francois Marie Joseph Deveria (1808-1865)
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Eugene Francois Marie Joseph Deveria – The Birth of Henri IV (1553-1610) at the castle of Pau, 13th December 1553
Ort: Louvre (Musée du Louvre), Paris.
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Die Komposition ist dicht besiedelt; zahlreiche Personen füllen den Raum. Sie sind unterschiedlich gekleidet, was auf verschiedene soziale Schichten und Rollen hindeutet. Einige tragen prächtige Gewänder und Hüte, andere erscheinen in schlichteren Roben oder Rüstungen. Die Gesichter der Anwesenden zeigen ein breites Spektrum an Emotionen – Erstaunen, Freude, Aufrichtigkeit, aber auch eine gewisse Distanziertheit.
Ein Mann mit einem Tablett, auf dem sich vermutlich ein Gefäß befindet, tritt in den Vordergrund und scheint eine feierliche Handlung zu vollziehen. Zwei Hunde befinden sich im vorderen Bereich der Szene, was einen Hauch von Alltäglichkeit inmitten des formellen Geschehens vermittelt.
Die Beleuchtung ist dramatisch; sie konzentriert sich auf die zentrale Gruppe um die Gebärende und das Kind, während der Hintergrund in Dunkelheit gehüllt ist. Dies verstärkt den Eindruck einer wichtigen Zeremonie oder eines historischen Ereignisses. Die üppigen Vorhänge im Hintergrund unterstreichen den Reichtum und die Bedeutung des Ortes.
Subtextuell scheint es sich um eine Darstellung von Macht und Legitimität zu handeln. Das präsentierte Kind symbolisiert die Fortsetzung einer Dynastie, während die Anwesenheit zahlreicher Zeugen die Anerkennung dieses Ereignisses durch die Gesellschaft betont. Die Mischung aus Feierlichkeit und Alltäglichkeit deutet auf den Versuch hin, ein historisches Moment in einem menschlich nachvollziehbaren Kontext darzustellen. Es könnte sich um eine Geburt handeln, deren politische Implikationen über das rein Persönliche hinausgehen. Der Fokus liegt weniger auf der Intimität des Augenblicks als vielmehr auf der öffentlichen Bedeutung des Ereignisses und seiner Akzeptanz durch die Anwesenden.