Eighty and eighteen John William Godward (1861-1922)
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John William Godward – Eighty and eighteen
Ort: Private Collection
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Rechts von ihm, auf einer weißen Marmorbank, sitzt eine junge Frau in einem fließenden, lilafarbenen Kleid. Ihre Haltung ist melancholisch, ihr Blick ist niedergeschlagen, und sie stützt das Kinn auf die Hand. Die Frisur, die mit einem roten Band verziert ist, und das Gewand lassen an antike Darstellungen denken.
Der Hintergrund besteht aus einer weiten, blauen Seebucht, die von sanften Hügeln und einer Reihe von roten Blumenbüschen gesäumt wird. Der Horizont verschwimmt in einer warmen, goldenen Beleuchtung, die eine Atmosphäre der Ruhe und Kontemplation erzeugt.
Die Symbolik des Werkes ist vielschichtig. Der Tiger, ein Symbol für Macht und Wildheit, wird hier zum ungewöhnlichen, passiven Träger des älteren Mannes. Dies könnte eine Metapher für die Beherrschung des eigenen Lebens oder die Kontrolle über instinktive Kräfte darstellen. Der Kontrast zwischen dem Alter des Mannes und der Jugend der Frau deutet auf eine Beziehung hin, die möglicherweise von einer gewissen Distanz geprägt ist. Die Frau scheint in ihrer eigenen Welt gefangen, während der Mann die äußere Welt betrachtet.
Die Anspielung auf die Antike, sowohl in der Kleidung als auch in der Inszenierung, verleiht dem Bild eine zeitlose Qualität. Es suggeriert eine Reflexion über die menschliche Existenz, über Vergänglichkeit, Macht und die Suche nach innerer Ruhe. Die Landschaft im Hintergrund verstärkt diesen Eindruck, indem sie eine endlose Weite andeutet und den Betrachter zur Meditation einlädt.
Insgesamt wirkt das Gemälde wie eine stille Erzählung, die den Betrachter dazu anregt, über die verborgenen Bedeutungen und die komplexen Beziehungen zwischen den dargestellten Figuren nachzudenken.