Dora John William Godward (1861-1922)
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John William Godward – Dora
Ort: Private Collection
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Das dunkle, hochgesteckte Haar bildet einen deutlichen Kontrast zum hellen Teint der Frau. Die Frisur ist elegant und zeitgenössisch, was auf eine gewisse gesellschaftliche Stellung schließen lässt. Sie trägt ein dunkelgrünes Kleid mit einer feinen Spitzenbluse, deren Zartheit durch die grobe Textur des Hintergrundes noch verstärkt wird.
Der Hintergrund besteht aus einem schlichten, leicht transparenten Vorhang in Beige- und Grautönen. Dieser wirkt wie eine Bühne, auf der die Frau präsentiert wird, lenkt aber gleichzeitig den Fokus voll und ganz auf ihre Person. Die Malweise ist sehr detailreich; besonders die Textur des Stoffes und die Reflexionen im Haar sind meisterhaft wiedergegeben.
Es entsteht ein Eindruck von Intimität und Kontemplation. Der gesunkene Blick der Frau deutet darauf hin, dass sie in Gedanken versunken ist oder eine innere Auseinandersetzung erlebt. Die subtile Melancholie, die von ihrem Gesicht ausgeht, könnte auf unerfüllte Sehnsüchte oder verborgene Sorgen hindeuten. Die schlichte Umgebung verstärkt diesen Eindruck der Isolation und des inneren Rückzugs.
Der Künstler scheint weniger an einer bloßen Darstellung interessiert zu sein als vielmehr daran, eine Stimmung einzufangen und die psychische Verfassung der Frau zu vermitteln. Es liegt ein Hauch von Tragik in dem Bild, der den Betrachter dazu anregt, über das Schicksal dieser jungen Frau nachzudenken. Die Komposition ist ruhig und harmonisch, was im Kontrast zur inneren Unruhe der dargestellten Person steht.