Sleeping Beauty Edward Frederick Brewtnall (1846-1902)
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Edward Frederick Brewtnall – Sleeping Beauty
Ort: Museum and Art Gallery, Warrington.
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Der Mann, der sie beobachtet, steht im Vordergrund. Seine Haltung ist angespannt, sein Blick auf die schlafende Frau gerichtet, doch er scheint zu zögern, sich ihr zu nähern. Die Farbgebung seines Kostüms – das Grün und Gold – suggeriert einen Helden, doch seine Körperhaltung strahlt eher eine vorsichtige Beobachtung aus. Das Speer, das er trägt, deutet auf Gefahr hin, auf eine Bedrohung, die möglicherweise noch vorhanden ist.
Die Vegetation umgibt die Schlafende wie eine schützende, aber auch einschliessende Mauer. Die Fülle der Blumen, von denen einige bereits welken, erzeugt eine Atmosphäre von vergänglicher Schönheit und einer unterschwelligen Melancholie. Sie deuten auf den Verfall und die Zeit hin, die seit dem Beginn des Schlafes vergangen ist.
Die Komposition des Bildes lenkt die Aufmerksamkeit auf die Gegensätzlichkeit der Figuren und ihrer Umgebungen. Die ruhige, schlafende Frau steht im Kontrast zum angespannten Mann, während die organische, üppige Natur im Kontrast zur geometrischen Form des Bettes steht.
Subtextuell scheint es um die Themen der Hoffnung, der Gefahr und der ungelösten Liebe zu gehen. Der Mann repräsentiert die Möglichkeit der Erlösung, doch seine Zögerlichkeit deutet darauf hin, dass der Weg zu ihr voller Hindernisse ist. Der Schlaf der Frau symbolisiert eine Art Stase, eine Aussetzung des Lebens, bis die Gefahr überwunden und die Liebe wiedererblüht. Die üppige Vegetation deutet auf eine Kraft des Lebens hin, die auch im Schlaf erhalten bleibt, während gleichzeitig der Verfall einzelner Blüten die Vergänglichkeit aller Dinge betont. Es ist eine Szene, die den Betrachter dazu einlädt, über die Grenzen der Zeit, der Liebe und des Schicksals nachzudenken.