#26971 Jesus Gomez Costa
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Jesus Gomez Costa – #26971
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Unterhalb dieses Gesichts öffnet sich eine dunkle, architektonische Struktur, die an ein Portal oder einen Durchgang erinnert. Vertikale Linien, die an Gittern erinnern, füllen den Raum hinter dem Bogen und erzeugen eine Atmosphäre der Gefangenschaft oder des Verborgenseins. Zwei kreisrunde Formen – eine mit horizontalen Rillen, die andere glatt – schweben in diesem dunklen Bereich, was einen Eindruck von kosmischer Weite vermittelt, der im Kontrast zur klaustrophobischen Architektur steht.
Im unteren Bildbereich wird das Motiv eines weiteren Gesichts eingeführt. Dieses Gesicht, ebenfalls in Rottönen gehalten, scheint aus dem Boden zu steigen und blickt direkt den Betrachter an. Ein Bart, der fast wie ein Flammenmeer wirkt, umgibt das Gesicht, was eine Assoziation mit Feuer oder Leidenschaft hervorruft. Der Untergrund dieses Gesichts ist durch ein Schachbrettmuster strukturiert, welches die Dualität und möglicherweise auch innere Konflikte symbolisieren könnte.
Die Farbpalette der Malerei ist von einem starken Kontrast geprägt: das leuchtende Rot des oberen Gesichts und des Bartes steht im Gegensatz zu den dunklen Grüntönen und Schwarzflächen, die den Großteil des Hintergrunds ausmachen. Diese Farbwahl verstärkt die Spannung zwischen den einzelnen Elementen und trägt zur surrealen Wirkung der Komposition bei.
Die Malerei scheint eine Auseinandersetzung mit Identität, Transformation und dem Unterbewussten darzustellen. Die verschiedenen Gesichter könnten unterschiedliche Facetten einer Persönlichkeit repräsentieren oder verschiedene Aspekte des menschlichen Daseins symbolisieren. Das Portal könnte einen Übergang zwischen Bewusstsein und Unbewusstes markieren, während das Schachbrettmuster die Komplexität der inneren Welt andeutet. Insgesamt hinterlässt die Malerei den Eindruck eines introspektiven Werkes, das den Betrachter dazu anregt, über die eigene Psyche und die Grenzen der Realität nachzudenken.