#26981 Jesus Gomez Costa
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Jesus Gomez Costa – #26981
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Der Hintergrund ist in einem tiefen Blauton gehalten, der durch eine raue Textur gekennzeichnet ist. Diese Rauheit steht im deutlichen Kontrast zur glatten Oberfläche der Figur und verstärkt den Eindruck von Zerfall oder Transformation. Ein goldfarbener Rahmen umgibt das Bild, dessen Struktur ebenfalls rau und unregelmäßig ist. Er wirkt wie ein verwitterter Reliquienschrein oder eine Art Schutzhülle für die fragile Gestalt im Inneren.
Die Komposition erzeugt einen starken Spannungseffekt. Die zentrale Figur scheint aus dem Hintergrund herauszusteigen, doch ihre fragmentierte Form deutet auf eine Auflösung hin. Es entsteht der Eindruck einer ambivalenten Darstellung: Einerseits wird ein Bild von transzendenter Schönheit und Macht evoziert (durch die Anspielung auf den Engel), andererseits wird diese Vorstellung durch die Zerstörtheit und das metallische Material untergraben.
Mögliche Subtexte könnten sich um Themen wie Vergänglichkeit, Verlust der Unschuld oder die Brüchigkeit spiritueller Konzepte drehen. Die Verwendung von Metall könnte eine Verbindung zur industriellen Welt oder zu künstlichen Konstruktionen herstellen, was die traditionelle Vorstellung eines Engels in Frage stellt. Die Kombination aus dem himmlischen Blau und dem kalten Metall erzeugt ein Gefühl der Entfremdung und des Unbehagens. Es scheint, als ob hier nicht nur eine Figur dargestellt wird, sondern auch eine Auseinandersetzung mit den Grenzen von Glauben und Repräsentation. Die raue Textur sowohl im Hintergrund als auch im Rahmen verstärkt diesen Eindruck einer beschädigten oder fragmentierten Welt.