They still say that fish is expensive Joaquin Sorolla y Bastida (1863-1923)
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Joaquin Sorolla y Bastida – They still say that fish is expensive
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Der rechte Bereich der Darstellung konzentriert sich auf eine Familie. Ein älterer Mann, dessen Gesicht von tiefer Sorge und vielleicht auch Resignation gezeichnet ist, beugt sich über einen schlafenden Jungen. Die Kleidung beider Figuren ist abgenutzt und schlicht, was ihre Notlage unterstreicht. Der Junge liegt auf einer einfachen Matratze oder einem Lager aus Stoff, die an eine provisorische Schlafstätte erinnern. Eine weitere weibliche Figur, vermutlich die Mutter oder eine andere Verwandte, steht im Hintergrund und scheint ebenfalls in Gedanken versunken zu sein. Auch hier wirkt die Beleuchtung gedämpft und erzeugt eine Atmosphäre der Melancholie und des Bedrohens.
Die Aufteilung des Bildes in zwei Bereiche verstärkt den Eindruck der Isolation und der wirtschaftlichen Not. Die Küche, obwohl sie einen Raum der Versorgung darstellt, wirkt leer und unvollständig, was die Schwierigkeit der Nahrungsbeschaffung unterstreicht. Die Szene der Familie betont hingegen die menschliche Seite der Armut – die Sorge um das Wohl des Kindes, die stille Verzweiflung der Eltern.
Subtextuell scheint das Werk eine Kritik an sozialen Ungleichheiten und der ungleichen Verteilung von Ressourcen zu üben. Die kostspielige Ware, der Fisch, wird hier nicht als Genussmittel präsentiert, sondern als ein Luxus, den sich die Familie kaum leisten kann. Die Darstellung der Armut ist jedoch nicht sensationsheischend, sondern eher nüchtern und beobachtend. Der Fokus liegt auf den menschlichen Konsequenzen der wirtschaftlichen Not, auf dem Leid und der Sorge der Betroffenen. Die Komposition, die die beiden Bereiche nebeneinanderstellt, suggeriert einen Zustand der ständigen Konfrontation zwischen der Notwendigkeit des Überlebens und der Unmöglichkeit, ein würdevolles Leben zu führen.