Domestication#2 Barbara Norfleet
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Barbara Norfleet – Domestication#2
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Die beiden Insekten sind detailreich und naturalistisch wiedergegeben. Das linke Tier, vermutlich eine Käferart, ist von der Seite zu sehen und weist lange, feine Fühler auf, die in Richtung des anderen Insekts ausgestreckt sind. Es wirkt beobachtend oder vielleicht sogar suchend. Das zweite Insekt, erkennbar als Heuschrecke oder Zikade, befindet sich im Profil und scheint eine leicht abwehrende Haltung einzunehmen. Seine langen Beine verleihen ihm einen fast fragilen Eindruck, während seine Flügel sorgfältig strukturiert dargestellt sind.
Die Komposition ist auf die Gegenüberstellung der beiden Insekten fokussiert. Die Anordnung deutet auf eine Interaktion hin, deren genaue Natur jedoch unklar bleibt. Es könnte sich um ein Balzverhalten, eine Konfrontation oder einfach nur um eine zufällige Begegnung handeln. Der Felsvorsprung dient als räumliche Trennung und gleichzeitig als verbindendes Element zwischen den beiden Gestalten.
Subtextuell lässt sich die Darstellung als Metapher für Beziehungen interpretieren – für Annäherung und Distanz, für Neugierde und Abwehr. Die Insekten, typische Vertreter der Natur, werden in eine inszenierte Umgebung gesetzt, was Fragen nach Kontrolle und Manipulation aufwirft. Die pastellfarbene Landschaft im Hintergrund könnte als Symbol für eine idealisierte oder verklärte Welt interpretiert werden, die den natürlichen Instinkten und Verhaltensweisen der Insekten entgegensteht. Die Detailgenauigkeit in der Darstellung der Insekten steht im Kontrast zur Unschärfe des Hintergrunds, was die Aufmerksamkeit gezielt auf die Beziehung zwischen den beiden Tieren lenkt. Insgesamt erzeugt das Werk eine Atmosphäre der stillen Beobachtung und regt zu einer Reflexion über die Komplexität von Beziehungen und die Rolle des Menschen in der Natur an.